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Intensivstation im TriemliSie holten die Menschen zurück ins Leben

Corona-Patienten lagen wochenlang im Koma. Rund um die Uhr kümmerten sich Pflegende und Ärztinnen um sie. Drei von ihnen haben für den «Tages-Anzeiger» Tagebuch geführt.

Sie leisteten Zwölfstundenschichten auf der Corona-IPS: Pflegefachfrau Andrea Moser, Intensivmedizinerin Patricia Fodor und Pflegefachfrau Sandra Haubner (von links).
Sie leisteten Zwölfstundenschichten auf der Corona-IPS: Pflegefachfrau Andrea Moser, Intensivmedizinerin Patricia Fodor und Pflegefachfrau Sandra Haubner (von links).
Foto: Anna-Tia Buss

Die Bilder aus Norditalien waren verstörend. Auf den Intensivstationen lagen die Patienten reihenweise leblos auf dem Bauch. Konvois von Armeefahrzeugen transportierten Särge aus den Spitälern ab. So weit sollte es in der Schweiz nicht kommen. Der Bundesrat verbot schon früh alle nicht dringlichen Eingriffe, damit die Spitäler genügend Kapazität für die Corona-Patienten hatten. Das hiess vor allem: genügend Plätze und Personal auf Intensivpflegestationen (IPS). Am 21. März schalteten die Zürcher Spitäler auf Ausnahmebetrieb, auch das Stadtspital Triemli. Was danach geschah, erzählen die Intensivmedizinerin Patricia Fodor und die beiden Pflegeexpertinnen Sandra Haubner und Andrea Moser.

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