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Interview mit Covid-Skeptiker«Sie können hier nicht einfach falsche Dinge behaupten»

Ein neuseeländischer Politiker wollte falsche Fakten verbreiten, worauf Reporterin Tova O’Brien ihm das Wort abschnitt. Jetzt feiert das Internet sie als Heldin.

Die sprichwörtlichen 15 Minuten Ruhm, die jeder Mensch irgendwann hat, kommen in der Ära Twitter meist als Shitstorm daher. Nicht so im Fall Tova O’Brien. Was sie seit ihrem Interview mit einem Politiker und Covid-Skeptiker erlebt, nimmt sich eher wie das Gegenteil aus. Es ist ein Lobessturm und er dauert auch bereits länger als 15 Minuten an.

No-Bullshit-Fragen

Die 37-jährige Tochter einer Reporterin und eines Helikopterpiloten machte an diesem Samstag ihren Job wie immer: In No-Bullshit-Manier fragte die Schnelldenkerin hart und liess sich nicht beirren. Ihr Interviewpartner war Jami-Lee Ross, Mitgründer der im April 2020 neu entstandenen Partei Advance New Zealand. Ross wollte seine Partei als Anti-Korruptionskraft aus der Mitte positionieren, liess sich aber während der Pandemie mit dubiosen politischen Kräften ein, unter anderem mit einer Rechtspartei, die immer wieder Falschinformationen über die Pandemie verbreitete.

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