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Urs Fischer im InterviewSie nennen ihn auch mal Mourinho

Der Trainer ist mit Union im Hoch, gibt sich aber höchst bescheiden. Weil er sich schlecht verkaufen kann. Das geht aus einem neuen Buch hervor. Was sagt er?

«Er will und kann sich nicht verkaufen», sagt Urs Fischers Co-Trainer Markus Hoffmann über seinen Boss.
«Er will und kann sich nicht verkaufen», sagt Urs Fischers Co-Trainer Markus Hoffmann über seinen Boss.
Foto: Guido Kirchner (Keystone)

Urs Fischer ist die Antithese eines Stars, spröde, knorrig, sehr bodenständig. Um Köpenick aber, bei Union Berlin, gilt er als Held, als grösster Stern des Vereins. Das erstaunt erst (spröde, knorrig, sehr bodenständig), wird aber bald plausibel, wenn man das Buch «Wir werden ewig leben» des Journalisten Christoph Biermann liest.

Ein Jahr lang hatte der Deutsche unbeschränkten Zugang zum Club. Er hat in der Kabine den Spielbesprechungen gelauscht. Er sass im Trainerbüro und hat mit Fischer nach Siegen Rum getrunken. Er war während der Corona-Krise in der Vorstandssitzung und lernte von Präsident Dirk Zingler den Grundsatz: «Bist du nicht flüssig, bist du überflüssig.» Liquidität ist das Wichtigste.

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