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Playoff-Unsinn in der KHLSie sind halt doch nur Narren

Von einer der grössten Leistungen in der Sportgeschichte Finnlands musste Jokerit Helsinki träumen. Und hatte im Polit-Playoff der KHL keine Chance.

Auch der ehemalige Lugano-Spieler und Lausanne-Trainer Ville Peltonen trug das Trikot mit dem Narren.
Auch der ehemalige Lugano-Spieler und Lausanne-Trainer Ville Peltonen trug das Trikot mit dem Narren.
Foto: Keystone

Jokerit Helsinki, das finnische Team in der russischen KHL, verkaufte einen Traum. «Wenn Captain Marko Anttila nach einer zweimonatigen Reise durch die Arenen Russlands den Gagarin-Cup stemmt, steht dahinter eine der grössten Leistungen in der Geschichte des finnischen Sports.» Der Gagarin-Cup ist das KHL-Pendant zum Stanley-Cup. In der KHL ist Playoff-Zeit. Es wird nicht in vollen Arenen, aber mit Zuschauern gespielt. ZSKA Moskau gegen Lokomotive Jaroslawl sahen am Freitag 5600 Besucherinnen. Nicht überall wird Corona ernst genommen.

In Finnland aber schon. Jokerit musste seit Ende November in einer leeren Halle spielen. Playoff ohne Stimmung, das passte der KHL nicht. Deshalb einigte man sich darauf: Jokerit spielt alle seine Playoff-Partien auswärts, also in Russland. Die PR-Maschinerie wurde angeworfen, der grosse Vorteil dieser Lösung gepriesen. Die Spieler können vor Zuschauern spielen, die Reisen fallen weg, alles grossartig. Es fehlte nur noch, dass einer behauptete, diese Variante sei besser als die ursprüngliche Playoff-Idee mit Heimspielen für beide.

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