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Ökonomin Stephanie KeltonSie tritt gegen die Notenbanker an – ihr Buch ist schon auf Bestseller-Kurs

Länder mit eigener Währung wie die Schweiz brauchten sich nicht um Defizite zu sorgen, sagt die Ökonomin Stephanie Kelton. Mit ihrer «Modernen monetären Theorie» provoziert sie die eigene Zunft.

Die US-Dozentin Stephanie Kelton vertritt die – von den meisten Ökonomen verworfene – «Moderne monetäre Theorie» mit Vehemenz.
Die US-Dozentin Stephanie Kelton vertritt die – von den meisten Ökonomen verworfene – «Moderne monetäre Theorie» mit Vehemenz.
Foto: Alex Trebus

Um die Corona-Krise zu bewältigen, geben Staaten weltweit Billionen aus, wodurch ihre Verschuldung noch deutlich weiter steigt. Stephanie Kelton sieht darin kein Problem. Im Gegenteil: Für die vor Energie sprühende amerikanische Ökonomin ist das nur ein weiterer Hinweis auf die Richtigkeit der sogenannten «Modernen monetären Theorie» (MMT). Diese besagt im Kern, dass sich Länder mit einer eigenen Währung nie um die Finanzierung ihrer Staatsfinanzen sorgen oder einen Staatsbankrott befürchten müssen – sie können ihr Geld selbst erschaffen. Das gilt laut Kelton für die Schweiz nicht weniger als für die USA und weitere Länder.

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