Zum Hauptinhalt springen

PorträtSie wagten den Neustart – inmitten der Pandemie

Die Unsicherheit ist so gross wie nie. Trotzdem wagen überraschend viele Menschen einen Neubeginn. Warum ausgerechnet jetzt? Zwei Frauen und ein Mann erzählen.

Er ist einer von vielen, die den Sprung ins Ungewisse gewagt haben: Der Zürcher Community Developer Philipp Meier mit seinem ersten Tattoo, das er sich im Mai stechen liess.
Er ist einer von vielen, die den Sprung ins Ungewisse gewagt haben: Der Zürcher Community Developer Philipp Meier mit seinem ersten Tattoo, das er sich im Mai stechen liess.
Foto: Joseph Khakshouri

Alles, was wir seit Monaten sehen und hören, sind Menschen, die leiden, die überfordert sind und nicht wissen, wie es weitergehen soll. Beratungsstellen, Psychologinnen, stationäre Einrichtungen – sie alle melden, dass die Nachfrage von Hilfesuchenden steigt.

Das will so gar nicht zu dem passen, was der Ökonom und Sozialpsychologe Andreas Krafft sagt: «Die meisten Schweizerinnen und Schweizer sind hoffnungsvoller denn je.» Er ist Dozent an der Universität St. Gallen, beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit der Positiven Psychologie und leitet das internationale Forschungsnetzwerk des Hoffnungsbarometers, das jährlich die Zufriedenheit, Erwartungen und Hoffnungen der Bevölkerung misst.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.