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Terror in LuganoSie war eine Gefahr für sich und andere

Die mutmassliche Täterin gilt als psychisch gestört, war zum Islam konvertiert und hatte sich einst in einen Jihadisten verliebt. Vieles über ihre Attacke ist noch unklar. Trotzdem fordern Politiker bereits Massnahmen.

Hier hat die 28-Jährige zugestochen: Das Warenhaus Manor an der Piazza Dante in Lugano.
Hier hat die 28-Jährige zugestochen: Das Warenhaus Manor an der Piazza Dante in Lugano.
Foto: Pablo Gianinazzi (Keystone)

Es geschieht im fünften Stock in der Multimedia-Abteilung, mitten am Tag. Eine 28-jährige Frau greift im Manor in Lugano eine Frau anwahllos, berichten Augenzeugenund versucht sie zu würgen. Dann stürzt sie sichein Messer in der Hand, das Preisschild noch dranauf eine weitere Frau und verletzt sie schwer am Hals. Die Kunden in der Nähe reagieren schnell, packen die Angreiferin an den Haaren und halten sie fest. Andere stoppen mit Tüchern die Blutung der Verletzten.

Wenig später ist die Täterin verhaftet und die Verletzte ausser Lebensgefahr. Es ist das einigermassen glimpfliche Ende eines schlimmen und schaurigen Dienstags in Lugano, als der Terrorismus in die Schweiz kam, als vieles vage und ungewiss blieb. Nach einem Tötungsdelikt im waadtländischen Morges im September ist es bereits die zweite derartige Tat im lange davon verschonten Land (lesen Sie, wo es in der Schweiz in der Vergangenheit zu terroristischen Akten kam).

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