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Zürcher KantonsärztinSie wurde ins kalte Wasser geworfen – und hat überlebt

Christiane Meier übernahm das Amt mitten in der Corona-Krise. Den Infektionsverlauf beurteilt sie pessimistisch, was sie aber nicht aus der Ruhe bringt.

Interimskantonsärztin Christiane Meier musste von einem auf den anderen Tag einspringen.
Interimskantonsärztin Christiane Meier musste von einem auf den anderen Tag einspringen.
Foto: Urs Jaudas

«Die Frau hat Energie bis zum Umfallen», sagt Josef Widler, Präsident der Zürcher Ärztegesellschaft. Das muss die 48-jährige Christiane Meier haben, sonst wäre sie einem der stressigsten Jobs, den es zurzeit gibt, nicht gewachsen. Ihr Vorgänger Brian Martin hatte im März einen «Burn-out-ähnlichen Zusammenbruch» erlitten, wie mehrere Quellen berichten. Er kündigte in Zürich und arbeitet heute als Epidemiologe für den kantonsärztlichen Dienst Zug.

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