Zum Hauptinhalt springen

Skandal im Team von Ghana

Nach verbalen und tätlichen Angriffen gegen den Trainer und einen Verbandsfunktionär wurden Kevin-Prince Boateng und Sulley Muntari auf unbestimmte Zeit gesperrt.

Nach der Eskapade aus dem Kader gestrichen: Kevin-Prince Boateng.
Nach der Eskapade aus dem Kader gestrichen: Kevin-Prince Boateng.
Keystone

Unmittelbar vor Ghanas letztem Gruppenspiel gegen Portugal (18.00 Uhr) wurden die «Black Stars» von einem Skandal erschüttert: Kevin-Prince Boateng und Sulley Muntari wurden aus der Mannschaft geworfen. Im Fall von Boateng wirft Nationaltrainer Kwesi Appiah seinem Angreifer vor, dass er ihn während einer Trainingseinheit in dieser Woche massiv beleidigt zu haben. Weil sich der deutsch-ghanaische Doppelbürger in der Folge weigerte, sich zu entschuldigen, verlangte Appiah den Rauswurf Boatengs. Diesem Wunsch entsprach der ghanaische Fussballverband am Donnerstag. Sie zog die Akkreditierung des Stürmers ein und suspendiert ihn auf unbestimmte Zeit.

Der Rauswurf von Milan-Profi Muntari erfolgt wegen eines Rencontres mit Verbandsfunktionär Moses Armah. Der Mittelfeldspieler soll Armah tätlich angegangen haben, schrieb der Verband. Ghanaische Medien berichteten gar, Muntari sei mit einer abgebrochenen Flasche gegen den Funktionär vorgegangen. Auch er wurde auf unbestimmte Zeit von der Nationalmannschaft ausgeschlossen und darf – wie Boateng – das Spiel gegen Portugal nicht im Stadion verfolgen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch