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Plattentaufe in ZürichSmooth Operator 3.0

Verführungsmusik, die statt ins Bett zum Sinnieren (ver-)führt? Noah Ferrari weiss, wie das geht.

Lümmelte schon als Kind im Backstagebereich herum, wenn sein Vater Domenico Konzerte spielte: Noah Ferrari, der auch schon mit Tinguely Dä Chnächt kollaborierte.
Lümmelte schon als Kind im Backstagebereich herum, wenn sein Vater Domenico Konzerte spielte: Noah Ferrari, der auch schon mit Tinguely Dä Chnächt kollaborierte.
Foto: PD

Ferrari, Zürich? Ging es um Musik, war bis dato klar: Gemeint ist Domenico Ferrari, der seit über 20 Jahren allein oder in Teamworks einen packenden Sound erschafft, welcher Clubbiges mit Songwriting paart.

So war das bislang, genau. Künftig jedoch wird es heissen: «Welchen Ferrari meinst du – den Senior oder den Junior?»

Der Junior, das ist Noah, Domenicos Sohn. Und der legt morgen Freitag mit «Wonderful Agony» ein Album vor, dass man reinen Gewissens mit dem Prädikat «eine ziemliche Wucht» adeln darf.

Was insofern ein wenig unpassend klingt, als die zehn Songs, die der 20-jährige Student «im Studio mit integriertem Schlafzimmer» aufgenommen hat (wie er augenzwinkernd verrät) und die er selbst als «Alternative R&B mit elektronischen Einflüssen» charakterisiert, ganz und gar nicht wuchtig ein- und ausfahren.

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