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Kommentar zum harten Regime des BundesSo brutal wie unvermeidlich

Erstmals in der Pandemie handelt der Bundesrat präventiv, bevor sich eine neue Welle der Ansteckungen auftürmt. Und liegt richtig damit.

Zum zweiten Mal wird die Schweiz wegen Covid-19 zu grossen Teilen stillgelegt: Bundesratsmedienkonferenz mit Plexiglas (13. Januar 2021).
Zum zweiten Mal wird die Schweiz wegen Covid-19 zu grossen Teilen stillgelegt: Bundesratsmedienkonferenz mit Plexiglas (13. Januar 2021).
Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Läden zu. Homeoffice-Pflicht. Zu Hause zusammensitzen maximal zu fünft. Der Bundesrat legt die Schweiz wegen Covid-19 ein zweites Mal zu grossen Teilen still.

Der Entscheid hat, einmal mehr, historische Dimensionen – und ist zuerst eine schwere Niederlage. Man hat das Mantra von Gesundheitsminister Alain Berset noch im Ohr, das er ab Sommer 2020 bei jedem seiner zahlreichen Auftritte wiederholt hat: Wir tun alles, wirklich alles, um einen zweiten Lockdown zu verhindern. Diese Bemühungen sind gescheitert.

Damit beginnt nun für die Schweizer Bevölkerung ein zweites Mal eine Zeit unter der Käseglocke. Und die Wirtschaft wird es ein weiteres Mal hart treffen, wobei viele Branchen von bald einem Jahr Pandemie schon geschwächt sind. Umso wichtiger ist es, dass die ausgeweiteten Finanzhilfen nun schnell fliessen.

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