Zum Hauptinhalt springen

Covid-19 im SportSo ergeht es Schiedsrichtern während der Corona-Pandemie

Ob Fussball oder Eishockey: Die Schiedsrichter beider Sportarten schränken sich zur Zeit stark ein. Der Einfluss der Pandemie reicht vom Privatleben bis aufs Spielfeld.

Während des Videostudiums müssen die Schiedsrichter Masken tragen. Bei einer Maskenpflicht auf dem Eis sähen sie aber Probleme.
Während des Videostudiums müssen die Schiedsrichter Masken tragen. Bei einer Maskenpflicht auf dem Eis sähen sie aber Probleme.
Foto: Salvatore Di Nolfi (Keystone)

Zu Hause ins Auto. Direkt ins Stadion. Das Spiel leiten. Ins Auto und wieder nach Hause bis zum nächsten Einsatz. So sieht im Moment der Alltag aus von Micha Hebeisen. Der Schiedsrichter bewegt sich ansonsten fast ausschliesslich in den eigenen vier Wänden. Videoanalyse, Vorbereitung auf das nächste Spiel und Krafttraining finden zu Hause statt.

Willkommen in der kleinen Welt der Schiedsrichter: Der 31-Jährige ist einer von 90 Eishockey-Referees, die sich während Corona zurechtfinden müssen.

Einzig zum Joggen und Spazieren mit dem bald einjährigen Sohn im Wald verlässt er noch das Haus. Selbst die Einkäufe erledigt fast ausschliesslich seine Frau. «Ich weiss gar nicht, wann ich das letzte Mal in der Stadt war», so Hebeisen. Dabei hat nicht jeder Schiedsrichter wie er das Glück, Profi zu sein. Viele müssen tagtäglich ihrem normalen Hauptberuf nachgehen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.