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Wachstipps von ExpertenSo gleiten Sie auf den Langlaufski
allen davon

Das Wachsen der Langlaufski ist eine Wissenschaft für sich. Ein Experte, ein Verkäufer und eine Profisportlerin verraten ihre Tipps und sagen, wovon Sie die Finger lassen sollten.

Wachs – ein wichtiger Begleiter für den perfekten Tag in der Loipe.
Wachs – ein wichtiger Begleiter für den perfekten Tag in der Loipe.
Foto: Tobias Hase (Keystone)

Der Experte: Roger Wachs

Roger Wachs kümmert sich seit 18 Jahren um die Ski von Dario Cologna und Co. im Schweizer Nationalteam.
Roger Wachs kümmert sich seit 18 Jahren um die Ski von Dario Cologna und Co. im Schweizer Nationalteam.
Foto: Swiss-Ski

«18 Jahre nun arbeite ich als Wachser für das Schweizer Langlauf-Nationalteam, und dabei habe ich vor allem eines gelernt: Weniger ist mehr. Der ambitionierte Schweizer Hobby-Langläufer verbringt jeden Abend 20 Minuten im Wachskeller und fährt vorbildlich unzählige Male über den Ski. Völliger Blödsinn! Ich fahre mit dem Bügeleisen zweimal über den Ski, nach einer Minute bin ich fertig.

Ich verstehe natürlich, wenn ein Hobbyathlet Gefallen am Wachsen findet, am Tüfteln. Aber: Je mehr man einen Ski pflegt, desto grösser ist die Gefahr, dass man die Oberfläche verbrennt. Grundsätzlich sage ich immer: An erster Stelle kommt das Skimodell, dann die Struktur auf der Oberfläche, und erst dann der Wachs. Der grösste Unterschied zwischen einem ambitionierten Hobbysportler und Dario Cologna ist, dass Cologna über 40 Paar Ski für unterschiedliche Bedingungen verfügt, während der Amateur nur einen hat. Dabei macht es Sinn, sich zwei verschiedene Modelle zuzulegen, einen für kalten Schnee und einen für warmen.

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