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Probleme mit US-HedgefondsSo kam es zum 450-Millionen-Abschreiber bei der CS

«Mit Verzögerung um die Ohren geflogen», kommentiert ein Analyst den gewaltigen Abschreiber der Schweizer Grossbank. Für CS-«Starbanker» Eric Varvel ist das ein Dämpfer.

Der Abschreiber dürfte dem bisher als Starbanker gehandelten Amerikaner Eric Varvel schaden. Er ist für das Asset Management der Credit Suisse verantwortlich, das den 450-Millionen-Abschreiber zu tragen hat.
Der Abschreiber dürfte dem bisher als Starbanker gehandelten Amerikaner Eric Varvel schaden. Er ist für das Asset Management der Credit Suisse verantwortlich, das den 450-Millionen-Abschreiber zu tragen hat.
Alberto Venzago (Credit Suisse, Keystone)

Am frühen Dienstagmorgen hat die Credit Suisse mit einer Gewinnwarnung überrascht. In ihrem Bereich Asset Management muss sie für das vierte Quartal einen Abschreiber im Umfang von 450 Millionen Dollar in vornehmen. Der genaue Betrag steht erst Ende Jahr fest. Die 450 Millionen entsprechen rund 13 Prozent des letzten Jahresgewinns der Grossbank.

Der Abschreiber geht auf eine Finanzbeteiligung zurück, die die Credit Suisse 2010 eingegangen ist. Die Schweizer Grossbank ist damals mit einer Beteiligung von 30 Prozent beim US-Hedgefonds York Capital Management eingestiegen. Hedgefonds versuchen, eine von der Marktentwicklung unabhängige und vor allem grössere Rendite zu erwirtschaften, und berufen sich dabei auf besondere Fähigkeiten ihrer Manager. Dafür lassen sie sich von ihren Investoren fürstlich bezahlen.

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