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7 Beispiele aus Film, Kunst und KulturSo lebt Maradona in der Popkultur weiter

Als Graffiti auf Hauswänden und prägende Filmfigur: Der Fussballgott war auch ein aussergewöhnliches Pop-Phänomen.

Auch auf Häuserwänden lebt Diego Maradona weiter, wie hier in Neapel.
Auch auf Häuserwänden lebt Diego Maradona weiter, wie hier in Neapel.
Foto: AFP via Getty Images

Diego Maradona ist gestorben, aber selbstverständlich lebt er weiter. Es gibt unzählige Lieder und Gedichte über ihn, es gibt Gemälde, Graffiti, Filme. Er wurde als Napoleon verewigt, als kleiner Junge, als fetter Buddha. Ja, es gibt sogar eine Kirche, die ihm huldigt, die Iglesia Maradoniana, die nach eigenen Angaben 40’000 Mitglieder hat. Und betet: «Diego unser, der du bist auf dem Fussballplatz, geheiligt sei deine linke Hand …»

Maradona als Hymne

Der bekannteste Maradona-Song: eine Hymne, die das Leben des Fussballers besingt, von den Anfängen im Armenviertel von Buenos Aires bis zu seinem berühmtesten Tor durch die «Hand Gottes». In der Interpretation des argentinischen Sängers Rodrigo wurde sie Ende der 1990er-Jahre ein Riesenhit. Auch der Besungene selber mochte sie. Diego Maradona soll dem Sänger gesagt haben: «Das Lied, das du über mich gemacht hast … du bist ein hijo de puta!» Das übersetzt man jugendfrei ungefähr mit «Mistkerl» und war als Kompliment gemeint.

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