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Neue Chefs und BoniverzichtSo räumt die CS nach dem Hedgefonds-Debakel auf

Das Archegos-Debakel kostet die Credit Suisse mehr als 4,4 Milliarden Franken. Topshots müssen abtreten, Präsident Urs Rohner und Chef Thomas Gottstein werden die Boni ausgesetzt – vorerst.

Die CS versucht den Neustart: Auch Bankchef  Thomas Gottstein muss für die Hedgefonds-Pleite finanziell büssen.
Die CS versucht den Neustart: Auch Bankchef Thomas Gottstein muss für die Hedgefonds-Pleite finanziell büssen.
Keystone

Die CS räumt nach der Archegos-Affäre und dem Greensill-Skandal auf. Mit einer ganzen Reihe von Massnahmen will sie die Lage beruhigen und das Vertrauen der Aktionäre zurückgewinnen. Bankchef Thomas Gottstein sagt: «Der deutliche Verlust ist inakzeptabel.» Diese beiden Vorfälle hätten innerhalb und ausserhalb der Bank grosse Besorgnis ausgelöst.

Riesiger Abschreiber

Die Schätzungen, wie teuer der Fall des US-Hedgefonds Archegos für die Bank werden könnte, gingen weit auseinander. Die Spekulationen reichten von 2 bis 7 Milliarden Franken. Nun setzt die CS selbst ein Preisschild: der Schaden beläuft sich auf 4,4 Milliarden Franken. Das verhagelt der Bank das sonst gute Quartalsergebnis. Für das erste Quartal rechnet die Bank nun mit einem Verlust von 900 Millionen Franken. Erwartet wurde eigentlich ein satter Gewinn. Die CS-Aktie hat in den letzten Tagen 18 Prozent ihres Werts verloren. Auf die News von heute reagierte der Kurs kaum.

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