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Stressforscher im Interview«So schlafen Sie besser – auch ohne Tabletten»

Sportwissenschaftler Markus Gerber über das Schlafverhalten der Schweizer, die Folgen von Corona und wie wir uns nachts richtig erholen können.

Markus Gerber: «Man spricht auch vom ‹sleep machismo›, einem falschen Heroismus, wenn Leute vorgeben, wenig Schlaf zu brauchen und trotzdem voll leistungsfähig zu sein.»
Markus Gerber: «Man spricht auch vom sleep machismo, einem falschen Heroismus, wenn Leute vorgeben, wenig Schlaf zu brauchen und trotzdem voll leistungsfähig zu sein.»
Foto: Stefan Bohrer

Notstand in Schweizer Betten: Immer mehr Menschen schlafen zu wenig, sind ruhelos und kämpfen mit nächtlichen Problemen. Werden wir zu einem Volk von Erschöpften? Markus Gerber, Professor an der Universität Basel, hat das Schlafverhalten von 1500 Menschen untersucht und erforscht, wie körperliche Bewegung auf den Schlaf wirkt. Er gibt konkrete Tipps, wie wir unsere Nachtruhe verbessern können.

Guten Morgen, Herr Gerber. Es ist zehn Uhr, schon lange auf?

Seit 5.50 Uhr. Ich war früher eigentlich ein Spättyp. Aber das hat sich geändert, seit ich Familie habe. In jungen Jahren hätte ich mir nicht vorstellen können, so früh aufzustehen.

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