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Ärztezentrum statt EinzelpraxisSo sieht die Hausarztpraxis der Zukunft aus

In Wald im Zürcher Oberland öffnet am Dienstag ein Ärztezentrum, das zum Vorbild für andere Praxen werden könnte.

Das Kernteam des neuen Ärztezentrums Wald: Gynäkologin Ariane Eichenberger, Praxiskoordinatorin Christina Zollinger, Hausärztin Doris Keller und Hubert Rüegg, Geschäftsführer der Stiftung Drei Tannen.
Das Kernteam des neuen Ärztezentrums Wald: Gynäkologin Ariane Eichenberger, Praxiskoordinatorin Christina Zollinger, Hausärztin Doris Keller und Hubert Rüegg, Geschäftsführer der Stiftung Drei Tannen.
Foto: Andrea Zahler

Es sieht besser aus als auch schon: Junge Ärztinnen und Ärzte wollen wieder vermehrt in die Hausarztmedizin gehen. Zwar sind es nicht genug, um die Lücke zu schliessen, welche die Babyboomer hinterlassen, die jetzt im Pensionsalter sind. Doch immerhin streben die Medizinstudierenden von heute – im Unterschied zur Generation der 30- bis 40-Jährigen – weniger in jene Fachgebiete, in denen sich viel Geld verdienen lässt. Wie eine Umfrage von 2019 zeigt, kann sich rund die Hälfte von ihnen vorstellen, Hausärztin zu werden.

Allerdings nicht wie ihre Vorgänger in einer Einzelpraxis und auch nicht gleich als Selbstständige. «Junge Hausärzte möchten zuerst einige Jahre als Angestellte arbeiten, bevor sie bereit sind, sich finanziell an einer Praxis zu beteiligen», sagt Stefan Langenegger, der sich im Verein junge Haus- und KinderärztInnen Schweiz engagiert und selber in Zürich-Seebach praktiziert.

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