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Neue Regeln für RestaurantsZelte ja, Heizpilze nein: So hilft die Stadt Zürich der Gastro

Der Stadtrat hat die Beizerinnen und Beizer angehört und neue Corona-Massnahmen verabschiedet. Profitieren sollen auch Weihnachtsmärkte.

Massnahme für den Sommer: Restaurants durften mehr Platz im öffentlichen Raum einnehmen, um draussen zu bewirtschaften.
Massnahme für den Sommer: Restaurants durften mehr Platz im öffentlichen Raum einnehmen, um draussen zu bewirtschaften.
Foto; Dominique Meienberg

Anfangs September kam es zum Corona-Gipfel – Vertreter der Stadtregierung trafen sich mit dem städtischen Gewerbe und der Gastro-Szene (lesen Sie hier mehr). Jetzt hat der Stadtrat ein neues Bündel von Massnahmen präsentiert, das insbesondere den Restaurants und Bars helfen soll:

  • Seit Mai 2020 dürfen Gastronomie-Betriebe ihre Aussenfläche kostenlos vergrössern. Der Stadtrat verlängert diese Massnahme nun – um den Betrieben Planungssicherheit zu geben, bis maximal Ende Oktober 2021, sofern dann die Abstands- und Hygieneregeln noch gelten.
  • Das Gastgewerbe forderte auch temporäre Zelte und Baracken im Schnellverfahren respektive eine Aussetzung der Bewilligungspflicht. Der Stadtrat will nun prüfen, ob man solche Bauten «einfacher ermöglichen kann, wenn diese nur für kurze Zeit benötigt werden.»
  • Der Stadtrat senkt die Gebühren für die Aussenfläche der Gastronomie sowie für Warenauslagen von Detailhändler weiterhin um 50 Prozent. Auch die Taxifahrerinnen und Taxifahrer sollen weiterhin nur die Hälfte der Standplatzgebühren bezahlen. Diese Reduktionen gelten vorerst bis Ende März 2021.
  • Auch die Weihnächtsmärkte leiden unter der Corona-Pandemie, das Weihnachtsdorf auf dem Sechseläutenplatz wurde etwa bereits abgesagt. Der Stadtrat kündigt nun an, bei den für diesen Winter geplanten Veranstaltungen auf die Hälfte der Gebühren zu verzichten.

Eine von manchen Gastronomen geforderte weitere Massnahme hat der Stadtrat dagegen nicht berücksichtig: Heizpilze bleiben weiterhin tabu. Auf diese Möglichkeiten der Beheizung verzichte man aus ökologischen Gründen, heisst es in der Medienmitteilung.

hwe

31 Kommentare
    Rolf Helbling

    Warum sollte ich im Winter in einem Zelt draussen vor der Beiz sitzen oder stehen wollen, wenn es drinnen angenehm warm ist? Aber ja, wenn das jemandem Spass macht, dann soll er halt.