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Jobcoach: Gendersternchen vs. generisches MaskulinumSoll ich gendern?

Die Gendersprache spaltet die Gesellschaft. Sie beruht laut Wirtschaftspsychologe Christian Fichter auf falschen Annahmen – doch es gibt kein Zurück.

Wörter sind Symbole: Daher ist es ein legitimer Wunsch, dass sich die Gleichstellung der Geschlechter auch in diesen Symbolen zeigt.
Wörter sind Symbole: Daher ist es ein legitimer Wunsch, dass sich die Gleichstellung der Geschlechter auch in diesen Symbolen zeigt.
Foto: Getty Images

Stellen Sie sich eine Gruppe von Ingenieuren vor. Was sehen Sie? Wahrscheinlich Männer. Nun stellen Sie sich eine Gruppe von Ingenieurinnen vor. Was sehen Sie? Wahrscheinlich Frauen. Beweist das, dass unsere Sprache sexistisch ist? Und schlimmer noch, unser Denken?

Mit diesem Gedankenexperiment machte Luise F. Pusch, die Erfinderin des Genderns, in den Achtzigern Furore. Damals konnten Frauen von gleichen Rechten und Chancen nur träumen. Pusch versprach die Erfüllung dieser Träume: Mit der Überwindung männlicher Wortformen könne auch das Patriarchat überwunden werden.

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