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Abfuhr für Zürichs Linke«Soll Kinderbetreuung denn noch teurer werden?»

Das Kantonsparlament will den Einsatz von Praktikantinnen in Kinderkrippen nicht einschränken – vor allem aus Kostengründen.

Kinder anzuziehen, ist anstrengend und zeitraubend. Zudem müssen die Krippenmitarbeitenden stets alle Kinder im Auge haben.
Kinder anzuziehen, ist anstrengend und zeitraubend. Zudem müssen die Krippenmitarbeitenden stets alle Kinder im Auge haben.
Foto: Sophie Stieger

In Kinderkrippen ist klar definiert, wie viel Personal jeweils anwesend sein muss. Gemäss dem Kinder- und Jugendhilfegesetz braucht es in jeder Kindergruppe eine ausgebildete Betreuungsperson. Wenn es mehr als sechs Kinder sind, ist noch eine weitere Person nötig. Um diese zweite Person ging es am Montagnachmittag, denn in den meisten Fällen handelt es sich dabei um 15- bis 18-jährige Praktikantinnen.

Für Monika Wicki (SP, Zürich) und Karin Fehr (Grüne, Uster) ist es eine Unsitte, wenn Jugendliche nach der Schule zu einem Praktikumslohn volle Betreuungsarbeit leisten müssen, bevor sie in den Krippen eine Lehrstelle erhalten. Eine Umfrage bei den Fachfrauen und -männern Betreuung im ersten Lehrjahr hat laut Wicki und Fehr ergeben, dass 80 Prozent vor der Lehre ein oder zwei Jahre in einem Praktikum gearbeitet haben. Nicht erfasst seien die Jugendlichen, die nach zwei Praktikumsjahren keine Lehrstelle bekommen haben.

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