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Profiteur der SklavereiSoll man diesem Mann noch gedenken?

Adolf Guyer-Zeller ist der bekannteste Industrielle des Zürcher Oberlands – und er profitierte direkt vom Menschenhandel. Er verteidigte Sklaverei gar als «göttliches Gesetz».

Der Bäretswiler Industrielle Adolf Guyer-Zeller machte im 19. Jahrhundert Geschäfte mit von Sklaven produzierter Baumwolle.
Der Bäretswiler Industrielle Adolf Guyer-Zeller machte im 19. Jahrhundert Geschäfte mit von Sklaven produzierter Baumwolle.
Foto: Seraina Boner


Die Stadt Zürich nimmt derzeit 26 Statuen genauer unter die Lupe. Sie will wissen, ob problematische Figuren auf den Sockeln stehen und allenfalls heruntergeholt werden sollen. Auslöser war die Alfred-Escher-Statue vor dem Hauptbahnhof.

Wegen der Verstrickungen der Familie Escher in die Sklaverei wurden in der Zürcher Stadtpolitik auch schon Stimmen laut, die das Denkmal vom Bahnhofsplatz verbannt und ins Museum verschoben haben wollen. Andere fordern, dass man zumindest mit einer Tafel auf problematische Aspekte und Hintergrundinformationen zum historischen Kontext hinweisen müsste.

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