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Konservatives MedienprojektSomm will angeblich «Nebelspalter» übernehmen

Der frühere Chefredaktor der «Basler Zeitung» plane zusammen mit Investoren die Übernahme der traditionsreichen Satirezeitschrift «Nebelspalter». Das schreibt die «Handelszeitung».

Kommt bald etwas aus seiner Ideenküche? Journalist Markus Somm.
Kommt bald etwas aus seiner Ideenküche? Journalist Markus Somm.
Foto: Urs Flüeler (Keystone)

«’Nebelspalter’ vor Verkauf», titelt das Wirtschaftsblatt heute. Demnach plane Markus Somm zusammen mit bis zu 70 Investoren ein konservatives Medienprojekt in der Schweiz. Zu den Geldgebern sollen bekannte Namen wie Amag-Aktionär Martin Haefner sowie Unternehmer Walter Frey gehören. Als Verwaltungsratspräsident sei Ex-Banquier Konrad Hummler im Gespräch.

Somm selber will sich noch nicht zum Projekt äussern. «Wir kommunizieren erst, wenn wir kommunizieren können», lässt er sich zitieren.

Laut dem Bericht sollen von den Investoren sieben Millionen Franken zusammenkommen, die Redaktion würde 15 Leute umfassen.

cpm

98 Kommentare
    Werner Stocker

    Jedes "Blatt" das nicht auf dem Mainstream schwimmt, ist eine Bereicherung für die Medienwelt.

    Ich freue mich auf den neuen Nebelspalter, sollte er Tatsache werden.