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Tipps für die BadesaisonDiese zehn Accessoires machen Ihren Sommer perfekt

Haben Sie sich schon einmal auf Engelsflügeln übers Wasser treiben lassen? Kennen Sie den neuen alkoholfreien Martini? Unsere Redaktorinnen und Redaktoren verraten ihre Lieblingsgadgets.

Mehr Freiraum auf der Badiwiese

Frische Optik – und sehr praktisch: Mit einem runden Badetuch hält man auch gleich die nötige Distanz ein.
Frische Optik – und sehr praktisch: Mit einem runden Badetuch hält man auch gleich die nötige Distanz ein.
Foto: PD

Zugegeben: Rein von der Körperform her passen die meisten von uns besser auf ein längliches Viereck als auf einen Kreis. Aber hey, seit Corona ist nichts mehr, wie es war. Jetzt darf man sich auf dem Rasen so richtig breitmachen. Und damit man den Badi-Nachbarn nicht jedes Mal massregeln muss (Abstand!), kauft man sich am besten gleich: ein grosses, rundes Badetuch. Da haben auch gleich die Tasche, der Hund und problemlos sogar die nette Kollegin Platz, die einem in der Badi zufällig über den Weg läuft. Ausserdem kann man darauf prima alle möglichen weitschweifigen Turnübungen praktizieren. Oder einfach alle Viere weit von sich strecken – und den Engel machen. Die meisten Muster sind eher psychedelischer Natur (sprich: Mandalas). Es gibt aber auch ein paar hübsche Designs wie aufgeschnittene Wassermelonen oder Orangen, neckische Querstreifen und natürlich Leo-Print. (Lucie Machac)

Zum Beispiel bei newchic.com, ab 20 Fr.

Nie mehr schlechte Selfies

Damit man auch aus der Heimat Ferienfotos mit Wow-Faktor verschicken kann: Die Stativhalterung Pivo Pod.
Damit man auch aus der Heimat Ferienfotos mit Wow-Faktor verschicken kann: Die Stativhalterung Pivo Pod.
Foto: PD

Schöne Erlebnisse verdienen ansprechende Fotos. Das richtige Gadget verhilft zu Selfies, die interessanter sind als das Selbstporträt direkt vor der Stirn. Und es ermuntert zu kreativen Fotoexperimenten. Der Pivo Pod machts möglich: Das ist ein kleiner Zylinder, auf den man oben das Smartphone festklemmt, etwa für Selfies oder Gruppenbilder. Der Pivo lässt sich auch auf ein Stativ schrauben. Der eigentliche Clou ist aber: Das kleine Gadget kann sich, per App gesteuert, um die eigene Achse drehen. So entstehen perfekte Panoramaaufnahmen oder Zeitraffer-Clips mit sanften Bewegungen. Für Videoaufnahmen kann der Pivo auch den Bewegungen von Menschen oder Objekten folgen. Und es gibt Kniffe wie «Multiple me»: Bei diesem Fototrick ist man selbst mehrfach im gleichen Bild zu sehen. (Matthias Schüssler)

Bei getpivo.com, ca. 102 Fr.

Für den gefahrlosen Schwumm im See

Ästhetisch nicht gerade ein Hingucker – aber dafür umso wertvoller für die sichere Abkühlung im See oder Fluss.
Ästhetisch nicht gerade ein Hingucker – aber dafür umso wertvoller für die sichere Abkühlung im See oder Fluss.
Foto: PD

Wer sich über eine orange Boje wundert, die über eine grünblaue Seeoberfläche ruckelt, wird bei genauem Hinschauen eine Schwimmerin entdecken, die das Dingum den Bauch gebunden hinter sich herzieht. Der Schwimmkörper signalisiert: Hier treibt ein vorsichtiger Mensch ganz allein im See Sport. Bei einem Muskelkrampf könnte er oder sie sich nämlich an die Boje hängen, statt einsam zu ertrinken; das Teil besteht aus vertrautem Schwimmflügeli-Gummi. Das Design ist, nun ja, zweckorientiert. Es lohnt sich dennoch, zuzugreifen. Wenn nämlich künftige Anbieter auf den Trend aufspringen, ist die Gefahr gross, dass Freiwasserschwimmer dann aufblasbare Flamingos oder Einhörner hinter sich herziehen müssen. (Anke Fossgreen)

Zum Beispiel von SB Water Sport oder Head, ca. 30 Fr.

Flanieren wie Brigitte Bardot

Verströmt augenblicklich Ferienflair: Eine Basttasche, wie sie einst die feine Gesellschaft an der französischen Riviera trug.
Verströmt augenblicklich Ferienflair: Eine Basttasche, wie sie einst die feine Gesellschaft an der französischen Riviera trug.
Foto: PD

Jedes Jahr überkommt es mich, und ich muss in eine Bast-Schrägstrich-Jute-Tasche investieren. Weil die einfach so verführerisch flüstert: «Brigitte Bardot à Saint TropezDa rufe ich wie auf Kommando hingerissen zurück: «Mais oui, ici!» und greife zu. Dabei ist völlig klar, dass das Ding wahnsinnig unpraktisch ist, dass es haart und staubt, und wenn Regen droht, sollte man es daheim lassen, denn wenn man das nicht tut, riecht es danach merkwürdig, genauer: noch merkwürdiger als vorher schon. Die Bast-Schrägstrich-Jute-Tasche verfügt nie über ein Innenfach, und ist damit völlig unzeitgemäss, aber La Bardot musste damit ja auch nicht einer beruflichen Arbeitstätigkeit nachgehen, sondern nur umwerfend an den Strand schlendern, weshalb darin alles verschwindet und man sich an jeder Kasse zum kolossalen Hindernis entwickelt. Aber da muss ich durch, für die innere Brigitte, gehauen oder gestochen. (Bettina Weber)

Zum Beispiel von Butlers, ca. 34 Fr.

Selber Trendgetränk brauen

Was hierbei entsteht, schmeckt viel besser als es aussieht: Hausgemachter Kombucha-Tee inklusive Gärpilz.
Was hierbei entsteht, schmeckt viel besser als es aussieht: Hausgemachter Kombucha-Tee inklusive Gärpilz.
Bild: Getty Images

Kürzlich habe ich gelesen, mit einem Sauerteig müsse man sprechen, damit er sich wohlfühle und gedeihe. Da war mir klar, dass ich auf diesen Trend nicht mehr aufspringen werde. Der nächste liegt sowieso schon um die Ecke: Scoby, der Kombucha-Teepilz. Scoby ist englisch und die Abkürzung für «Symbiose aus Bakterien und Hefen». Das klingt nicht sehr appetitlich, darum vergessen wir das gleich wieder. Jedenfalls lässt sich aus dem Scoby – er sieht aus wie eine glibberige orange Qualle – selber Kombucha herstellen. Hierbei handelt es sich um fermentierten Tee, der soll total probiotisch und bekömmlich sein, vor allem aber ist er sehr aromatisch. Und damit das Ganze nicht allzu gesund wird, mischt man es mit Gin und Rosmarin und hat einen wunderbaren Aperitif. (Tina Huber)

Kombucha-Starterset, zum Beispiel bei koro-shop.ch, ca. 40 Fr.

Übers Wasser schweben

Hat jemand Flamingo gesagt? Übers Wasser lässt man sich jetzt von Engelsflügeln tragen.
Hat jemand Flamingo gesagt? Übers Wasser lässt man sich jetzt von Engelsflügeln tragen.
Foto: PD

Klar, man muss der Typ dafür sein. Eine gewisse Nonchalance gegenüber irritierten Blicken ist von Vorteil. Besteht zudem ein ausgeprägter Hang zur Selbstinszenierung, dann ist die Flügelluftmatratze genau das richtige Utensil, um die Badelandschaft aufzumischen. Nicht dass sie praktisch wäre man liegt eingeklemmt auf einem schmalen Streifen zwischen zwei Engelsflügeln. Aber in der richtigen Pose drapiert, sieht man darauf schlicht umwerfend aus, Fee-Feeling inklusive. Das Prachtstück gibts auch als Schwimmring-Variante mit einem Loch in der Mitte. (Lucie Machac)

Zum Beispiel bei apfelkiste.ch, ab 45 Fr.

Gut für die Augen, gut für die Ohren

Zwei in eins: Diese Sonnenbrille beschallt einen gleich auch noch mit dem passenden Sommersound.
Zwei in eins: Diese Sonnenbrille beschallt einen gleich auch noch mit dem passenden Sommersound.
Foto: PD

Ich hab Sonnenbrillen noch nie gemocht. Mal sind sie zu dunkel, mal zu hell. Und früher oder später lasse ich sie liegen. Habe deshalb seit Jahren keine mehr gekauft, obwohl mich Sonnenlicht schnell blendet. Diesem Paar allerdings gebe ich eine Chance weil ich Ohrenstöpsel noch weniger mag als Sonnenbrillen: Die Audio-Sonnenbrille verfügt an den Bügeln über eingebaute Bluetooth-Lautsprecher und ein Mikrofon zum Telefonieren. (Philippe Zweifel)

Bose Frames, ca. 199 Fr.

Wasserfestes Lesevergnügen

Nie mehr durchnässte Bücher: Dieser E-Reader ist ein prima Begleiter auf der Luftmatratze – oder in der Badewanne.
Nie mehr durchnässte Bücher: Dieser E-Reader ist ein prima Begleiter auf der Luftmatratze – oder in der Badewanne.
Foto: PD

Stundenlang auf dem See treiben und lesen. Wunderbar. Doch bis man auf so einer Luftmatratze liegt: ständig ein Bein im Wasser, dann ein Arm, Rolle rückwärts. Das Buch wäre dahin. Aber nun habe ich einen E-Book-Reader entdeckt, Modell Tolino Vision 5. Okay, man muss ihn gut festhalten, während man sich auf der Luftmatratze installiert, aber: Er ist wasserdicht. Eignet sich auch hervorragend fürs Freibad, wo überall Wasser aus dem Pool voller kreischender Kinder spritzt, ebenso für ruhige Stunden in der Badewanne, wo man sich einem der über zwei Millionen verfügbaren Bücher widmen kann. Liegt gut in der Hand, hat extra Blättertasten und verschiedene Beleuchtungsstufen. Ob man auch mit Taucherbrille unter Wasser lesen kann, habe ich noch nicht ausprobiert. Jedenfalls wäre das Gerät bis zu 60 Minuten lang in 2 Meter tiefem Süsswasser dicht. (Aleksandra Hiltmann)

Tolino Vision 5, 7’’, zum Beispiel bei Digitec, ca. 193 Fr.

Für diesen Aperitif ist es nie zu früh

So erfrischend wie das Original: Der neue alkoholfreie Martini gibt auch optisch was her.
So erfrischend wie das Original: Der neue alkoholfreie Martini gibt auch optisch was her.
Foto: PD

Kennen Sie das? 31 Grad, der Himmel ist wolkenlos, und die Sonne brennt unbarmherzig auf den Asphalt. Klar, dass Sie da unweigerlich Lust bekommen auf einen eisgekühlten Drink. Bloss: Die Uhr zeigt erst 16 Uhr, definitiv noch zu früh für Alkohol. Einen Ausweg aus diesem Dilemma bietet seit kurzem das Haus Martini an: Den legendären italienischen Aperitif gibt es jetzt auch in zwei alkoholfreien Varianten, mit einem Hauch Kamille in kräftigem Gelb oder mit Bergamotte in leuchtendem Rot. Ganz egal, ob Sie die Bittergetränke nun pur «on the rocks» geniessen oder mit einem Schuss Tonic Water mixen das Feeling ist, ehrlich gesagt, schon ziemlich authentisch. (Daniel Böniger)

Martini Aperitivo Floreale bzw. Vibrante, ca. 12 Fr.

Neuer Bikini – ohne schlechtes Gewissen

Hier entsteht Schönes aus Plastikmüll: Textilien aus PET-Flaschen sind gerade ziemlich hip.
Hier entsteht Schönes aus Plastikmüll: Textilien aus PET-Flaschen sind gerade ziemlich hip.
Foto: PD

Es ist ein wunderbares Gefühl, den brandneuen Bikini, die schicken Badeshorts zum ersten Mal auszuführen. Man will ja nicht jahrelang im gleichen Tenü in der Badi aufkreuzen. Bloss kann man es sich in Zeiten der Konsumscham nicht mehr leisten, jede Saison mit einem neuen Teil aufzuwarten. Die Lösung? Bademode aus recycelten PET-Flaschen. Die sind das, was Freitag-Taschen in den 90ern waren: hip und öko und der Beweis, dass aus hässlichen Dingen sehr Schönes entstehen kann. Noch besser, wenn die Teile hauptsächlich in der Schweiz gefertigt werden, wie beispielsweise beim Zürcher Label Round Rivers. Da wird Plastikmüll aus der Limmat zu Badeanzügen verarbeitet, sogar die Nähfäden waren früher mal PET-Flaschen. Übrigens springen immer mehr Hersteller auf den Trend aufmittlerweile gibts auch Rucksäcke oder Büstenhalter aus alten Getränkeflaschen. (Tina Huber)

Zum Beispiel von Round Rivers, ab 95 Fr.