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Alpiq will AKW verschenken

Die Franzosen haben schon abgelehnt – jetzt soll der Bund Gösgen und Leibstadt übernehmen.

Denis von Burg und Pascal Tischhauser
Will die AKW loswerden: Alpiq-Chef Jens Alder. Foto: Sebastian Magnani/Ex-Press
Will die AKW loswerden: Alpiq-Chef Jens Alder. Foto: Sebastian Magnani/Ex-Press

Gösgen und Leibstadt, steht das Wasser bis zum Hals. Die Schweizer Stromproduktion macht jährlich 2 Milliarden Verlust, den sie nur zur Hälfte an die Endkunden weitergeben kann. 1 Milliarde Franken bleibt an den Produzenten ohne Endkunden – wie die Alpiq oder auch dem Konkurrenten Axpo – hängen.

Das geht an die Substanz. Die Alpiq musste darum reagieren: Weil ihre AKW nicht mehr rentieren, versuchte sie, ihre Atomkraftwerke ins Ausland, konkret an Frankreich, zu verschenken. Das geht aus einem vertraulichen Protokoll der Umweltkommission des Nationalrats (Urek) hervor, in das die SonntagsZeitung Einblick hatte. In der Urek-Sitzung vom Mai schilderten die Verwaltungsratspräsidenten der Stromfirmen Axpo und Alpiq, Thomas Sieber und Jens Alder, den Energiepolitikern, in welcher Lage sich ihre Unternehmen befinden.

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