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Altbauten verschwinden

Weil Bauland knapp ist, müssen ältere Immobilien weichen. Die Mieten in den Ersatzneubauten sind allerdings meist höher.

Auch in Ferienregionen wie Laax wird Altes abgerissen: Wegen des Zweitwohnungsgesetzes gibt es mehr Ersatzneubauten. Foto: Keystone
Auch in Ferienregionen wie Laax wird Altes abgerissen: Wegen des Zweitwohnungsgesetzes gibt es mehr Ersatzneubauten. Foto: Keystone

Das stattliche Einfamilienhaus mit Seesicht am Feld­güetliweg in Meilen ZH gibt es nicht mehr. Es wurde abgerissen. An seiner Stelle lässt sich ein modernes Mehrfamilienhaus mit Luxuswohnungen bewundern. Inklusive Lift in die Tiefgarage – für die Autos, wohlgemerkt.

In und abseits der Schweizer Grosszentren werden immer mehr bestehende Wohngebäude abgerissen, um Platz zu schaffen für grössere, modernere Überbauungen. Das zeigt das neuste Immo-Monitoring der Immobilienberatungsfirma Wüest Partner. Verdichtet wird in vielen Regionen zunehmend durch den Abriss älterer Immobilien. Denn unbebautes Land ist rar. So steigt die Zahl abgebrochener Wohnungen in der Schweiz seit 2002 markant an. Wurden damals knapp über 1000 Wohnungen abgerissen, waren es 2016 mit über 4100 fast viermal so viele.

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