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Duro-Debakel: Jetzt fällt auch noch der Motor aus

Die Sanierung der Armeefahrzeuge kostet eine halbe Milliarde Franken. Doch bisher ging fast alles schief – und die Probleme werden immer grösser.

Die Sanierung der Duro ist bis heute blockiert: Eine Werkstatt der Schweizer Armee.
Die Sanierung der Duro ist bis heute blockiert: Eine Werkstatt der Schweizer Armee.

Die Totalsanierung des 25-jährigen Armeefahrzeugs Duro stand von Anfang an unter einem schlechten Stern: 2016 hat die Armeebeschaffungsstelle Armasuisse durchgesetzt, dass 2220 Duro für 212'000 Franken pro Stück von Grund auf erneuert werden, obwohl sie bei der Beschaffung zum Neupreis bloss 170'000 Franken gekostet hatten. Der Sanierungsauftrag von gut einer halben Milliarde Franken ging an die Thurgauer Waffenschmiede Mowag. Eine Ausschreibung hat nie stattgefunden. Das Vorhaben war hoch umstritten. Vereinbart war, dass die Mowag monatlich 48 Duro saniert.

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