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Aroser Bergluft für den gequälten Zirkusbären

«Cappuccino» Silva war jahrelang in einem engen Käfig eingesperrt. Nun soll er der erste von fünf Bewohnern im neuen Bärenland in Arosa werden.

Hat wieder Vertrauen zu den Menschen: «Cappuccino» Silva im Zoo von Palic. Foto: Vier Pfoten.
Hat wieder Vertrauen zu den Menschen: «Cappuccino» Silva im Zoo von Palic. Foto: Vier Pfoten.

Sanft sei er. Neugierig. Und ziemlich gefrässig. Kristijan Ovari, Biologe des Zoos im serbischen Palic, muss es wissen. Er betreut das zottelige Tier. Im Sommer wird das Bärenland in Arosa eröffnet – und dieser Petz, das steht jetzt fest, wird der erste Bewohner sein.

Der Import-Bär aus Serbien bringt derzeit 350 Kilo auf die Waage. Elf Jahre ist er alt, ein männlicher Mischling, gekreuzt aus Braun- und Eisbär. «Cappuccino», nennt man in der Bären-Branche den exotischen Gen-Mix. «In der Natur paaren sich Braun- und Eisbären selten», sagt Ovari, «weil sie komplett andere Lebensräume haben.» Aber in Gefangenschaft sei das durchaus möglich – «ähnlich wie Paarungen zwischen Löwen und Tigern».

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