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Arrivederci Carlo Chatrian

Der scheidende Locarno-Direktor begann als Notnagel und geht jetzt als künftiger Boss der Berlinale.

Matthias Lerf
Hat sich in Locarno einen Namen gemacht: Carlo Chatrian, 46. Bild: Gabriele Putzu/Ti-Press
Hat sich in Locarno einen Namen gemacht: Carlo Chatrian, 46. Bild: Gabriele Putzu/Ti-Press

Juli 2018, Restaurant Volkshaus Zürich

So entspannt war Carlo Chatrian, 46, noch nie. Wie jedes Jahr stellt sich der künstlerische Direktor des Filmfestivals von Locarno der Deutschschweizer Presse, ein lockeres Gespräch über Mittag zur nächsten Ausgabe. Er schwärmt von einem 14-stündigen Wettbewerbsfilm, betont die überraschende Leichtigkeit der diesjährigen Ausgabe (was man nicht mit Leichtgewichtigkeit verwechseln solle), wiegelt ab, ob es nun mehr oder weniger Schweizer Filme im Programm gebe (eher weniger, denkt er). Aber klar kommt die Rede immer wieder auf die Berlinale, über die er eigentlich gar nicht sprechen will. Denn diese 71. Locarno-Ausgabe ist für ihn Abschied und Aufbruch zugleich. Chatrian geht danach nach Berlin, um dort eines der wichtigsten Festivals der Welt zu leiten.

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