AZ und NZZ kommen sich näher

Die Verlagshäuser verhandeln über einen gemeinsamen Mantel.

Das AZ-Mediencenter in Aarau. Foto: A. Spichale/AZ Medien

Das AZ-Mediencenter in Aarau. Foto: A. Spichale/AZ Medien

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In der Medienbranche bahnt sich möglicherweise eine neue Kooperation an: Gemäss informierten Kreisen laufen Gespräche zwischen der NZZ-Medien­gruppe und AZ Medien. Ziel sei eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen den regionalen Tages­zeitungen beider Verlagshäuser. Es ist die Rede von einem gemeinsamen Mantel der «AZ Nordwestschweiz» und den NZZ-Regionalmedien, organisiert in einem Joint Venture mit je 50-Prozent-Betei­ligung. Die «Nordwestschweiz» bündelt acht Regionalzeitungen von Basel bis Dietikon, darunter die «Aargauer Zeitung». Zu den NZZ-Regionalmedien gehören das «St. Galler Tagblatt», die ­«Luzerner Zeitung» und weitere Titel aus der Zentral- und Ostschweiz.

AZ-Verleger Peter Wanner will die Verhandlungen weder bestätigen noch dementieren: «Wir ­führen mit allen grossen Verlagshäusern Gespräche – nicht nur mit der NZZ-Mediengruppe. Das ist courant normal.»

Schon heute kooperieren die ­regionalen Tageszeitungen der AZ Medien und der NZZ-Medien­gruppe vereinzelt miteinander. Bisherige Bemühungen für eine weitergehende Zusammenarbeit scheiterten offenbar daran, dass die AZ Medien stets auf einer Mehrheitsbeteiligung bestanden. Dabei bleibe er, sagt Peter Wanner: «Ich kann mir schwerlich vorstellen, eine Kooperation einzugehen, bei der wir nicht die ­Führung haben. Aber die Frage stellt sich im Moment nicht.»

Erstellt: 23.09.2017, 23:51 Uhr

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