Zum Hauptinhalt springen

Chemiefirma aus Basel versorgte Assad-Partner

Der Export an eine regimetreue Firma in Syrien sei rechtens, sagt der Brenntag-Konzern. Experten sind entsetzt.

Das US-Frachtschiff Cape Ray beim Abtransport von chemischen Kampfstoffen aus Syrien. Foto: AFP
Das US-Frachtschiff Cape Ray beim Abtransport von chemischen Kampfstoffen aus Syrien. Foto: AFP

Im August 2013 wurde in der syrischen Hauptstadt Damaskus kaltblütig der Nervenkampfstoff Sarin gegen Zivilisten eingesetzt. Nach den Horrorbildern des Angriffs willigte Präsident Bashar al-Assad ein, seine Chemiewaffen und deren Ausgangsstoffe zu zerstören. Das Schweizer Aussendepartement EDA zahlte damals eine Million Franken an die medienwirksame Vernichtungsaktion. Unter den zerstörten Stoffen war auch eine Substanz namens Isopropanol.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.