Das sind die Gewinner des 14. Pensionskassen-Ratings

Die SonntagsZeitung vergab erneut die Awards für die besten Vorsorgeeinrichtungen.

Die Ausgezeichneten bei der Award-Verleihung im Presseclub von Tamedia (hinten, v. l.): Florian Theytaz (Groupe Mutuel), Laurent Schlaefli (Profond), Felix Schmidt (Basler), Enrico Elzi (Avanea), Stefano Beros (Helvetia), Andreas Häberli (Profond). Vorne: Nebahat Derdiyok (Allianz Suisse), Gregor Konieczny (Swisscanto), Constance Reschke (AXA), Barbara Bienek (Liberty) und Vesna Pavlovic (Allianz Suisse).					                                                                            Foto: Michele Limina

Die Ausgezeichneten bei der Award-Verleihung im Presseclub von Tamedia (hinten, v. l.): Florian Theytaz (Groupe Mutuel), Laurent Schlaefli (Profond), Felix Schmidt (Basler), Enrico Elzi (Avanea), Stefano Beros (Helvetia), Andreas Häberli (Profond). Vorne: Nebahat Derdiyok (Allianz Suisse), Gregor Konieczny (Swisscanto), Constance Reschke (AXA), Barbara Bienek (Liberty) und Vesna Pavlovic (Allianz Suisse). Foto: Michele Limina

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Bereits zum 14. Mal konnte die SonntagsZeitung am letzten Dienstag die begehrten Awards für die besten Sammelstiftungen der Schweiz vergeben. Ausgezeichnet wurden jene Pensionskassen, die es im Rahmen des vom Beratungsunternehmen Weibel Hess & Partner durchgeführten PK-Vergleichs an die Spitze schafften.

Den Award für die beste Anlagerendite über zehn Jahre unter den teilautonomen Gemeinschafts- und Sammelstiftungen durfte die Profond-Vorsorgeeinrichtung entgegennehmen, welche Ascaro und die Nest Sammelstiftung auf die Ränge zwei und drei verwies. Profond erzielte von 2009 bis 2018 eine Rendite von 5,72 Prozent. Bei den Vollversicherungen belegte die Bâloise den ersten Platz mit einer durchschnittlichen Rendite über zehn Jahre von 3,15 Prozent, dicht gefolgt von der Allianz Suisse (3,14) und Helvetia (3,02).

Der Award für die beste Servicequalität ging dieses Jahr an die Axa. Platz zwei und drei belegten die Asga und die PKG.

Erstellt: 08.06.2019, 22:15 Uhr

Wohin mit dem vielen Geld?

Die Zahl ist gigantisch. Rund 1000 Milliarden Franken haben wir für unsere Vorsorge bereitgestellt. Und jährlich kommen weitere 50 Milliarden Franken dazu. Die Crux für die rund 1600 Pensionskassen, die diese Riesensumme verwalten: Wohin mit dem vielen Geld? Die Aktienmärkte sind am Dümpeln, bei den Immobilien droht eine Blase, und alternative Anlagen sind für viele Sammelstiftungen (noch) keine sichere Alternative. Gerade bei Anlagen in Aktien hat sich letztes Jahr gezeigt, dass die PK-Profis uns Hobby-Börsianern oft nicht weit voraus sind. So wurde allein im Dezember 2018 der gesamte Jahresgewinn wieder vernichtet.

Das zweite Problem neben sinkenden Renditen ist jedoch, dass die Einnahmen der Kassen längst nicht mehr reichen, um die Renten der immer zahlreicheren Pensionierten zu bezahlen. Und dafür gibt es eigentlich nur eine Lösung: Rentenaltererhöhung! So schlimm ist das gar nicht. Als 1948 die AHV eingeführt wurde, lag die Lebenserwartung bei 68 (!) Jahren. Heute sind wir bei 84 Jahren. Auch ab 67 hätten wir also noch genügend Zeit, das glückliche (und finanzierte) Rentnerleben zu geniessen.

Dominic Geisseler

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Der Pensionskassenvergleich

Das Beratungsunternehmen Weibel Hess & Partner AG führte im Auftrag der SonntagsZeitung und der «Finanz und Wirtschaft» einen umfassenden Pensionskassenvergleich unter 28 frei zugänglichen Gemeinschafts- und Sammelstiftungen durch. Nebst der Analyse der Kapitalanlagen, Zinsgutschriften, Umwandlungssätze sowie Finanzkennzahlen der Pensionskassen wurde dieses Jahr auch ein Mystery Shopping durchgeführt, bei dem verdeckt ein Angebot für ein KMU und seine Angestellten angefordert wurde. Weitergehende Informationen finden sich unter www.pensionskassenvergleich.ch

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