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Allzweckwaffen fürs Feriengepäck

Kleine Holiday-Helfer ganz gross: Fünf Travel-Gadgets, die jede Reise aufwerten.

Wer unterwegs ist, will sich in der Regel nicht mit zu viel Gepäck abplagen. Ganz auf alles, was Nutzen stiftet und Spass macht, möchte man aber trotzdem nicht verzichten. Und muss es auch nicht, selbst wenn man nur mit Trolley oder Weekender ausrückt.

Hier kommen kleine Helfer zum Einsatz, die in abgespeckter Version ansprechende Leistung bieten. Platzsparende Tools und Gerätschaften, die klein im Gewicht sind – aber gross im Verblüff-Faktor. Der unabhängige Reiseblog Derinternaut.ch testet regelmässig Reise-Gadgets – und zeigt sein Gewinner-Quintett, das auf jede Reise mit muss.

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Der Hygiene-Zehnkämpfer

Duschgel und Shampoo, Waschlotion, Handseife, Deo und Rasierschaum: Im Necessaire sammelt sich so manches an, was Platz braucht und für Zusatzgewicht sorgt. Wer sich auf bloss eine Duftnote konzentrieren mag, kommt auch einiges platzsparender durch: mit nur einem Mittelchen.

Dr. Bronner’s Naturseife jedenfalls gilt als Zehnkämpfer der Hygiene-Welt. Was sogar etwas untertrieben ist. Für nicht weniger als 18 Sauberkeits-Situationen empfiehlt sich das Wässerchen, das vor allem bei Travellers fernab der Zivilisation beliebt ist. Für Haut und Haar kommt die Flüssig-Naturseife ebenso zum Einsatz wie als Handseife oder Waschmittel, zur Früchte-Reinigung und zur Nassrasur oder – bei besonders eingefleischten Fans – als Zahnpasta. Die Magic Soap ist in verschiedenen Duftnoten erhältlich. Im persönlichen Test erwies sich die Edition Pfefferminze zwar als gut für die Zähne, olfaktorisch aber als etwas penetrant. Neutraler kommt man mit Zitrusnote durchs Traveller-Leben.

Preis: ca. 6 Franken für das 60-Milliliter-FläschchenGeeignet für: Traveller, die es radikal minimal mögen. Und denen die ganze Klaviatur der Düfte so was von schnuppe ist.Herausforderung: Das ganz nahe Umfeld hat nach ein paar Tagen möglicherweise genug von dem immer gleichen Duft. Abhilfe schafft man, wenn man zwei Düfte mitnimmt.Web: www.drbronner.chGefunden bei: Outdoor-Ausrüster Transa

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Sound aus der Kaffeekapsel

Ohne Musik geht ja heute kaum mehr jemand aus dem Haus. Und schon gar nicht auf Reisen. Der international breit verankerte Traveller-Tenübefehl, so scheint es an Flughäfen, in Hotel-Lobbys und in der Bahn, lautet: Kopfhörer auf! Oft genug in der On-Ear-Variante, bei welcher den Steck-Kopf-hörern ein Auftritt als erweiterter Ohrschmuck zukommt.

Der Internaut funktioniert da etwas anders. Er mag die Geräusche, die unterwegs anfallen. Das Rattern des Zuges, das helle Ostschweizerdeutsch an der spanischen Playa, die sonore Stimme des Captains. Ganz ohne Sound gehts aber doch nicht. Im Hotelzimmer, in der Lodge oder im Zelt verbreitet der Bluetooth-Lautsprecher Lexon Mino einen erstklassigen Ton. Vor allem, wenn man die Sound-Fülle ins Verhältnis zum kaffeekapselkleinen Volumen des Lautsprechers stellt.

Preis: ca. 40 FrankenGeeignet für: alle, die Musik mögen im home away from home.Herausforderung: Die Aufbewahrung. Wer nicht aufpasst, dem sackt die Kapsel im Koffer ab ins Socken-Unterschwäsche-Nirgendwo.Web: www.lexon-design.comGefunden bei: Globus

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Aus Luft wird Licht

Die ganz cleveren Reise-Gadgets leben davon, dass sie sich bei Nichtgebrauch klein machen. Und erst dann gross werden, wenn sie zum Einsatz kommen. Ein Auftritt für Luci.

Die portable Solarleuchte Luci lebt von Luft und Licht. Sie lässt sich, einfacher gesagt, ganz klein zusammenfalten. Und bei Bedarf aufblasen. In etwa sieben Stunden ist die ultraleichte Solarlampe aufgeladen und spendet dann für 18 Stunden Licht – und lässt sich mittels der angebrachten praktischen Lasche auch aufhängen. Kommt dazu: Das Leuchtwunder kann in verschiedenen Helligkeitsstufen illuminiert werden.

Preis: ca. 30 FrankenGeeignet für: Menschen, die unterwegs gern einmal etwas eigenes Licht dabei haben.Herausforderung: Bei starkem Atem kann es sein, dass sich an den Innenwänden der Hülle Wasserflecken ansetzen.Web: www.mpowerd.comGefunden bei: Outdoor-Ausrüster Transa

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Der Werkzeugkoffer aus der Brieftasche

Besonders ausgebildete Kämpfer, vielfältig einsetzbar, unerschrocken: So werden japanischen Ninjas in der Regel beschrieben. Und so ein Teil kann man auch auf Reisen brauchen. Als Gerätschaft, die unterwegs eine ganze Reihe von Problemen lösen kann.

Wir sprechen vom Wallet Ninja, einem flunderflachen Schraubenschlüssel mit integriertem Flaschenöffner, Obstschäler, Büchsenknacker und Brieföffner. Nicht weniger als 18 Funktionen hat der extraflache Superkämpfer drauf. Und passt dabei in jedes Portemonnaie. Wer aus Schweizer Traditionsgründen nicht auf ein Taschenmesser schwört, ist mit dem Werkzeugkoffer aus der Brieftasche ganz anständig bedient.

Preis: ca 20 FrankenGeeignet für: alle, die sich unterwegs nützlich machen wollen. Herausforderung: Wahrscheinlich fehlt beim Nützlichmachen just jene Funktion, die man am dringendsten braucht. Web: www.walletninja.comGefunden bei: Enjoymedia

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Die Waschmaschine für unterwegs

Eine Waschmaschine für unterwegs – das hört sich zunächst einmal ziemlich durchgeknallt an. Aber keine Angst: Der Internaut propagiert hier nicht, dass Sie Ihr gutes Teil von V-Zug oder Schulthess auf Ihre Reisen mitschleppen. Das würde massivst gegen die Reise-Gadget-Charta verstossen, die empfiehlt: möglichst grosser Nutzen mit möglichst kleinem Gerät.

Die grasgrüne Scrubba ist denn eher auch Waschbeutel als Waschmaschine. Wobei wir ihre inneren Werte loben möchten. Im Bauch von Scrubba nämlich ist eine Reihe von Gumminoppen so aneinandergereiht, dass sie sich zu einer Art Waschbrett formieren, auf welchem die Reise-Schmutzwäsche, wenn Wasser und Seife hinzukommen, ordentlich geknetet werden kann. Wobei sich die Magic Soap, von der wir es schon hatten, gut eignet für den Seifen-Part. Es mag eigenartig anmuten, auf Reisen eine Waschmaschine mitzuführen. Aber: Wer unterwegs wäscht, muss natürlich weniger Textil mitnehmen. Und kann Scrubba dabei gleich auch als Wächsesack benutzen.

Preis: ca. 70 FrankenGeeignet für: Reisende, die es gern sauber haben unterwegs. Und das am liebsten selber anpacken. Herausforderung: Wer beim Scrubba-Einsatz beobachtet wird, riskiert etwas: dass man gleich von Fremden als Waschkraft eingesetzt wird.Web: www.thescrubba.comGefunden bei: Outdoor-Ausrüster Transa

Traumreisen – Die Übersicht

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