Latex zum Liegen

Jeder schläft anders. Es gibt denn auch keine Universallösungen beim Bettenkauf. Ein Profi kann aber bei der Entscheidung helfen.

Der Mensch wechselt jede Nacht bis zu sechzig Mal die Schlafposition. <nobr>Foto: Hüsler Nest</nobr>

Der Mensch wechselt jede Nacht bis zu sechzig Mal die Schlafposition. Foto: Hüsler Nest

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Der Mensch verbringt rund ein Drittel seines Lebens im Bett. Umso wichtiger ist die richtige Matratze. Diese findet man in der Regel nur, wenn man sich Zeit zum Probeliegen nimmt – am besten am Morgen, denn nach einem anstrengenden Arbeitstag ist fast jede Matratze bequem. Es ist auch ratsam, einen Profi zur Hand zu haben, der einem mit Rat und Tat zur Seite steht – so wie die Bettexperten bei Hüsler Nest, die auf fast vier Jahrzehnte Erfahrung im Bettenbau zurückgreifen können.

Gerade bei Matratzen gibt es grosse Unterschiede. Eine hochwertige Matratze sollte etwa acht bis zehn Jahre halten. Hinzu kommen Aspekte wie Schlafgewohnheiten, Körperbau und gesundheitliche Fragen, die in die Matratzenwahl einfliessen müssen. Oft wird auch vergessen, dass der Mensch jede Nacht bis zu sechzig Mal die Schlafposition wechselt und zwischen drei und fünf Deziliter Feuchtigkeit verliert. Eine gute Matratze sollte den Schläfer also in allen Lagen gut stützen und Wärme und Feuchtigkeit regulieren.

Matratzenkerne aus Naturlatex verlieren in zehn Jahren nur fünf bis zehn Prozent an Festigkeit.

Im Endeffekt ist die Matratzenfrage also auch eine Materialfrage. Hier schneiden Matratzen aus Naturlatex besonders gut ab – «und da wundert es, wenn Federkernmatratzen in Form von Box-Spring-Matratzen derzeit ein merkwürdiges Comeback erleben», wie der Hüsler-Nest-Schlafexperte Dominik Hüsler sagt. Matratzenkerne aus hundert Prozent Naturlatex verlieren in zehn Jahren nur fünf bis zehn Prozent an Festigkeit. Zudem verhindern sie, dass Pilz- und Bakterienkulturen entstehen können. «Perfekt für Allergiker!», so Hüsler. Und da Naturlatexmatratzen frei sind von petrochemischen Substanzen und Treibmitteln und aus einem nachwachsenden Rohstoff hergestellt werden, sind sie auch hinsichtlich Nachhaltigkeit fast unschlagbar.

Hüsler Nest arbeitet bei den Matratzen «2Flex» und «2Flex Wave» mit Naturlatexkernen. Diese werden im sogenannten Talalay-Verfahren hergestellt. «Dieses ist zwar aufwendiger und technisch anspruchsvoller, ergibt aber eine viel höhere Punktelastizität als andere Verfahren und damit ein angenehm kuschliges Liegegefühl.»

Ist damit das Nonplusultra der Betteninnovation erreicht? Hüsler: «Gerade im Bereich der Latexmatratzen hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan. Innovation ist ein nie endender Prozess. Wir können also auf die Bettenzukunft gespannt sein!»

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Erstellt: 26.09.2019, 15:29 Uhr

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