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Beim Bombardier-Pannenzug tauchen neue Probleme auf

Auf deutschen Fernverkehrsstrecken halten Züge plötzlich an, weil das Bordsystem herunterfährt.

Peter Burkhardt
Den SBB machen seine Schüttel­bewegungen Sorgen: Eine Komposition des Doppelstockzugs von Bombardier. Foto: Keystone
Den SBB machen seine Schüttel­bewegungen Sorgen: Eine Komposition des Doppelstockzugs von Bombardier. Foto: Keystone

Die Probleme mit dem Fernverkehr-Doppelstockzug von Bombardier seien bald behoben. Das versprach diese Woche SBB-Chef Andreas Meyer gegenüber dem «Blick». Der Hersteller habe beim Schüttelproblem einen Durchbruch erzielt.

Doch ausgerechnet jetzt tauchen beim Pannenzug, von dem mit sechs Jahren Verspätung erst 12 von 59 bestellten Stück auf den SBB-Schienen rollen, neue Probleme auf. Und zwar in Deutschland. Vor wenigen Tagen enthüllte die deutsche «Wirtschafts­woche», dass die Deutsche Bahn Ärger hat mit ihren Doppelstockzügen von Bombardier: Die Bordelektronik von sechs neuen Intercity-Fernverkehrszügen fährt mitunter ungeplant herunter. In der Folge halten die Züge auf offener Strecke. Der Lokführer muss einen Neustart der Software durchführen, bevor er weiterfahren kann. Dadurch kommt es zu Verspä­tungen. Teilweise erlischt das Licht in den Waggons unerwartet. Betroffen sind Züge, die auf der Strecke von Karlsruhe über Stuttgart nach Nürnberg unterwegs sind.

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