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Kein Geld für Demente

Oft pflegen Angehörige ihre demenzkranken Nächsten, weil finanzielle Hilfe fehlt. Derweil machen Heime für Demente ein Millionengeschäft.

Betreuung rund um die Uhr: Eine Ehefrau pflegt ihren demenzkranken Mann zu Hause. Bild: Gianni Occipinti/laif
Betreuung rund um die Uhr: Eine Ehefrau pflegt ihren demenzkranken Mann zu Hause. Bild: Gianni Occipinti/laif

Um ein Haar hätte Rosa Meiers Schwiegermutter die Wohnung geflutet. Sie drehte einen Wasserhahn auf und nicht mehr zu, so floss das Wasser stundenlang. Nur per Zufall hörte Meier, die im gleichen Haus wohnt, ein Rauschen, da tropfte es bereits in die darunter liegende Wohnung. «Solche Dinge passieren ständig», sagt sie. Sie kontrolliere, ob der Herd abgestellt, das Bügeleisen ausgesteckt sei, und doch sei da immer die Angst, ihre Schwiegermutter einen Moment zu lange allein zu lassen. Die 85-Jährige ist an Demenz erkrankt, sie wird von ihren Angehörigen zu Hause gepflegt. «Ein Heim ist absolut undenkbar für sie. Und im Moment geht es ja noch», sagt Meier.

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