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Coronavirus-Panik beschleunigt die Digitalisierung

Arbeiten, Einkaufen, Zahlen – in vielen Lebensbereichen werden physische Kontakte gemieden.

Könnte dank dem Coronavirus zum Normalfall werden: Arbeiten von zu Hause aus statt am Bürotisch in der Firma. Foto: Peopleimages
Könnte dank dem Coronavirus zum Normalfall werden: Arbeiten von zu Hause aus statt am Bürotisch in der Firma. Foto: Peopleimages

Digitaler Austausch statt Körperkontakt – das ist ein Ergebnis der Ausbreitung des Corona­virus. Fachleute sind überzeugt, dass die Angst vor dem Erreger die ­Digitalisierung zahlreicher Lebensbereiche ankurbeln wird.

«Die Coronavirus-Panik könnte dazu beitragen, die Digitalisierung zu beschleunigen», sagt Jürgen Schmidhuber, ein renommierter Experten für künstliche Intelligenz. Als Beispiele nennt er die Intensivierung der Heimarbeit, des bargeldlosen Zahlungsverkehrs, des Onlinehandels und der Schulung durch Online-Kurse. Auch würden ortsgebundene Konferenzen und Messen ersetzt durch Online-Tagungen. Schmidhuber ist wissenschaftlicher Direktor bei IDSIA, einem der weltweit angesehensten Forschungsinstitute für künstliche Intelligenz. Dieses ist der Universität der italienischen Schweiz angegliedert.

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