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«Jugendliche Intensivkiffer verlieren IQ-Punkte»

Täglicher Cannabiskonsum kann schwere psychische Störungen auslösen. Psychologe Boris Quednow hält andere Folgen aber für gravierender.

Mit Boris Quednow sprach Felix Straumann
«Rund ein Prozent der Bevölkerung erkrankt an chronischen Psychosen»: Boris Quednow. Foto: Keystone
«Rund ein Prozent der Bevölkerung erkrankt an chronischen Psychosen»: Boris Quednow. Foto: Keystone

Häufiges Kiffen und hohe ­Mengen der psychoaktiven Substanz THC begünstigen Psychosen. Eine grosse Studie im Fachblatt «The Lancet Psychiatry» mit 900 Patienten, die dies bestätigt, lieferte Ende März bedenkliche Zahlen: Hochpotentes Cannabis ist demnach in grossen europäischen Städten für 12 Prozent der Ersterkrankungen an Psychose verantwortlich. In London sind es fast 30 Prozent, in Amsterdam sogar 50 Prozent.

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