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Walliser Weinkartell traf Preisabsprachen

An einem konspirativen Treffen bestimmten die sechs mächtigsten Kellereien per «Ehrenkonvention», wie viel sie den Winzern für Fendant und Pinot zahlen wollten.

Marktmacht: Die Kellereien Provins, Orsat, Giroud, Germanier, Taillefer und Schenk produzieren rund 50 Prozent des Walliser Weinvolumens. Foto: Hans-Peter Siffert/Weinweltfoto.ch
Marktmacht: Die Kellereien Provins, Orsat, Giroud, Germanier, Taillefer und Schenk produzieren rund 50 Prozent des Walliser Weinvolumens. Foto: Hans-Peter Siffert/Weinweltfoto.ch

In der Branche hegt man seit langem den Verdacht, die Walliser Weinhändler betrieben hinter dem Rücken des Branchenverbands mittels unerlaubter Preisabsprachen ihre eigene Preispolitik. Dokumente decken nun den Fall einer Preisabsprache auf.

Im September 2012 rief Roland Vergères, Generaldirektor der Weinkellerei Provins, die grössten Walliser Weinhändler nach ­Martigny. Das Treffen war im Keller des Weinhändlers Orsat anberaumt worden, der zum Familienunternehmen Rouvinez gehört. Nebst Provins und Orsat sollten auch die Händler Giroud, Germanier, Taillefer und Schenk kommen. Die Kellereien produzieren rund 50 Prozent des Walliser Weinvolumens.

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