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Den Elektroantrieb durchzusetzen, ist die einzige realistische Chance

Wer im Stassenverkehr ernsthaft eine Senkung des CO2-Ausstosses herbeiführen will, der muss mit Verboten Politik machen.

Liberale Umweltpolitik gründet darauf, dass man die Nachfrage über die Preise so steuert, dass der Ausstoss von Schadstoffen zurückgeht, ohne Verbote auszusprechen. Dass die Schweiz in der Verkehrspolitik nicht sonderlich fortschrittlich ist, zeigt sich an den Benzinpreisen, die hier tiefer sind als in den meisten Nachbarländern. Wozu das führt, zeigt sich schnell, wenn man den Wagenpark in der Schweiz mit den umliegenden Ländern vergleicht: Bei uns sind die Autos grösser und schwerer.

Will man das ändern, muss man die Steuern auf Benzin erhöhen. So weit, so klar. Wenn es allerdings darum geht, um wie viel der Benzinpreis denn steigen soll, so verstummt selbst die grüne Bundesratskandidatin Regula Rytz. Gestern drückte sie sich im Interview mit der NZZ um eine klare Antwort. Im CO2-Gesetz ist von 12 Rappen die Rede. Das Benzin wird damit nicht teurer, als es vor gut zehn Jahren schon einmal war.

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