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«Der Hass, der mir entgegenschlägt, macht mich fassungslos»

Seit der Flucht aus dem Keller ihres Entführers wird sie beschimpft, beleidigt, bedroht – Natascha Kampusch über Hass im Netz.

«Keiner sollte Hass-Postings lesen müssen»: Natascha Kampusch.
«Keiner sollte Hass-Postings lesen müssen»: Natascha Kampusch.
Patrick Runte
Erschreckend: Natascha Kampusch gibt im September 2006 auf ORF ihr erstes Interview – von nun an wird sie angefeindet.
Erschreckend: Natascha Kampusch gibt im September 2006 auf ORF ihr erstes Interview – von nun an wird sie angefeindet.
AFP
Entführt: Mit ­Plakaten wird 1998 nach der vermissten Zehnjährigen gesucht – erfolglos.
Entführt: Mit ­Plakaten wird 1998 nach der vermissten Zehnjährigen gesucht – erfolglos.
Keystone
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Als zehnjähriges Mädchen wurde Natascha Kampusch auf dem Schulweg entführt, acht Jahre lang hielt sie der Täter gefangen, dann gelang ihr die Flucht. Der Fall löste weltweites Entsetzen aus, aber auch eine Welle von zum Teil massiven Attacken im Netz. Wir treffen die 31-jährige Österreicherin in Hamburg, wo sie auf Promotionstour ist für ihr neues Buch «Cyberneider: Diskriminierung im Internet». Sie sagt: «Ich wurde auch aus der Schweiz mit Mord bedroht.»

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