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Bevölkerung zahlt für Pestizidsünden

Weil die Abbauprodukte von Chlorothalonil das Wasser noch bis zu 20 Jahre belasten, müssen die Gemeinden Millionen in ihre Anlagen investieren.

Mischa Aebi
Massnahmen kosten mehrere Millionen: Roman Wiget, Chef der Seeländischen Wasserversorgung. Foto: Nicole Philipp
Massnahmen kosten mehrere Millionen: Roman Wiget, Chef der Seeländischen Wasserversorgung. Foto: Nicole Philipp

Bauern versprühten jährlich 30 Tonnen des hoch umstrittenen Pestizids Chlorothalonil auf ihren Feldern. Bis der Bund das Pestizid per 1. Januar 2020 verboten und alle seine Abbauprodukte dem Trinkwasser-Grenzwert unterstellt hat. Nun zeigt sich: Die Bevölkerung wird für die Sünden der Landwirtschaft teuer bezahlen müssen. Denn vielerorts enthält das Trinkwasser Abbauprodukte von Chlorothalonil, welche den Grenzwert überschreiten.

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