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Die Schweiz entging knapp einem Stammzellen-Skandal

Der Schwyzer Bluthändler Cryo-Save bezahlte weder Personal noch Kühlmittel. Die Branche befürchtete einen Totalverlust der eingelagerten Proben.

Martin Stoll
Cryo-Save hat in den vergangen Jahren mit 250'000 Familien in ganz Europa Verträge über die Lagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut abgeschlossen. Symbolbild: Keystone
Cryo-Save hat in den vergangen Jahren mit 250'000 Familien in ganz Europa Verträge über die Lagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut abgeschlossen. Symbolbild: Keystone

Nach dem Konkurs des Schwyzer Stammzellen-Brokers Cryo-Save AG wird klar, dass die Schweiz nur knapp an einem ­Desaster vorbeischrammte. Das Unternehmen des in Genf wohnhaften Franzosen Frédéric Amar hatte offenbar nicht einmal mehr Geld, um den Flüssigstickstoff zu bezahlen, der für die Lagerung der gesammelten Nabelschnurblutproben nötig war.

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