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Die Spione in der Steckdose

Swisscom-Smart-Meter erlaubten Hackern, in private WLAN-Netze einzudringen.

WiFi Switch Generation 2 der Swisscom-Tochter MyStrom.
WiFi Switch Generation 2 der Swisscom-Tochter MyStrom.

Die Swisscom erkennt im Internet der Dinge unbegrenztes Potenzial. Der Schweizer Telecom-Branchenführer widmet dem Thema sogar eine eigene Unternehmenseinheit, die «Enterprise IoT», das «Internet of Things» für Geschäftskunden und schwärmt in Verkaufsbroschüren von ihrem «Weltklasse-Ökosystem.»

Privatkunden verkauft die Swisscom ebenfalls Dinge, die man ans Internet anschliesst. Nicht nur Handys, auch Smart-Meter, um etwa den Elektrizitätsverbrauch des Privathaushalts zu überwachen. Bei der Entwicklung dieser Dinge herrscht beim Telecom-Branchenkrösus aber offenbar ein anderer Qualitätsanspruch. Zumindest was die Sicherheit der Smart-Meter der Firma MyStrom angeht, einer Tochter der Swisscom. Deren Geräte sind seit 2011 auf dem Markt und kommen in Zehntausenden Schweizer Haushalten zum Einsatz. Nun zeigt sich, dass MyStrom-Produkte von Dritten infiltriert und ferngesteuert werden können.

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