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«Papa» ist der Ex-Ölminister – und das «6,1 kg Baby» ist angekommen

Neue Dokumente im grössten Korruptionsprozess Europas lesen sich wie ein Agententhriller. Ein Schweizer half, einen heiklen Milliardendeal einzufädeln.

Der Chef des Rohstoffriesen Eni sitzt mit Shell-Vertretern auf der Anklagebank: Eni-Konzerngebäude in Rom. Bild: Alessandro Bianchi/Reuters
Der Chef des Rohstoffriesen Eni sitzt mit Shell-Vertretern auf der Anklagebank: Eni-Konzerngebäude in Rom. Bild: Alessandro Bianchi/Reuters

Man wähnt sich in einem B-Movie-Thriller, wenn man Aktenstücke im Korruptionsverfahren gegen den Rohstoffkonzern Shell und seinen italienischen Konkurrenten Eni liest.

Als wäre es eine Nebensache, kritzelte ein Vermittler in Genf die Pläne für ein Milliardengeschäft mit ein paar Handstrichen auf ein Notizpapier. Und am Mittag des 13. September 2011 schrieb er: «Mein liebster Papa, ich bin soeben über die Ankunft eines wunderschönen Babys von 6,1 Kilogramm informiert worden.»

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