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Die Verzweiflung und Wut der Mütter

Beim Skandal um das Medikament Depakine werden noch mehr Fälle von hirngeschädigten Kindern bekannt.

Zur «Anlaufstelle» geworden: Gabriela O. mit ihren Kindern. Foto: Gabi Vogt
Zur «Anlaufstelle» geworden: Gabriela O. mit ihren Kindern. Foto: Gabi Vogt

Eigentlich ist das Leben von Gabriela O. schon belastet genug, doch nun ist sie für die Deutschschweiz so etwas wie eine Anlaufstelle für verzweifelte Familien geworden, die vom Skandal um das Medikament Depakine betroffen sind.

Sie hat zwei geistig beeinträchtigte Kinder, einen zehnjährigen Sohn und eine dreizehnjährige Tochter. Beide leiden an Autismus und weiteren Störungen, weil ihre Mutter Depakine genommen hatte. Der Arzt von Gabriela O. hatte ihr das Mittel gegen Epilepsie auch während der Schwangerschaft verschrieben, obwohl in der Fachwelt bereits seit dem Jahr 2000 vor Risiken gewarnt worden war.

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