Dieser Brunch versetzt die Gäste in Sonntagslaune

Sechs Rezepte, die jedes Frückstücksbuffet unwiderstehlich machen und den Appetit auf mehr wecken.

Die Vielfalt machts: Ein leckeres Buffet hält für jeden Geschmack etwas bereit. Foto: Getty Images/iStockpho

Die Vielfalt machts: Ein leckeres Buffet hält für jeden Geschmack etwas bereit. Foto: Getty Images/iStockpho

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  • 1 g Safranfäden
  • 1 EL Cognac
  • 320 g Dinkel- oder Weizenmehl, gesiebt
  • 280 g feiner weisser oder Rohrzucker
  • 3 TL Backpulver
  • 3 Eier
  • 110 g ganze Mandeln, trocken geröstet

Safran mit dem Cognac mischen und ca. 15 Minuten ziehen lassen. Mehl, Zucker und Backpulver mischen. Eier, Safran samt Cognac und Mandeln hinzufügen und alles zu einem klebrigen Teig kneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 2 Std. kühl stellen. Backofen auf 225 Grad vorheizen. Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche nochmals durchkneten. In vier Portionen teilen und jede Portion zu einer blechlangen Rolle formen. Auf zwei mit Backpapier belegte Bleche jeweils zwei Rollen legen. In der Mitte des Ofens ca.12 Minuten backen. Kurz abkühlen lassen und die Backofentemperatur auf 100 Grad reduzieren. Teigstangen leicht schräg in 20 fingerdicke Scheiben schneiden. Die Biscotti mit der Schnittfläche nach oben auf ein Blech legen und weitere 5 bis 10 Minuten im Backofen trocknen lassen. Die Biscotti sind beim Herausnehmen aus dem Ofen weich, werden beim Abkühlen aber fest.

Aus: My Feldt: «Apfelduft & Heidelbeerblau», AT-Verlag

  • 150 g Vollkorn-Haferflocken
  • 4 Datteln, entsteint und
  • fein gehackt
  • ½ TL gemahlener Zimt
  • 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
  • 1 Prise gemahlener Piment
  • 2 Äpfel, entkernt und in Stücke geschnitten
  • 400 ml fettarme Milch (plus etwas mehr zum Servieren) Meersalz

Haferflocken, gehackte Datteln und Gewürze mit drei Vierteln der Apfelstücke in einen Topf geben und 1 Prise Salz hinzufügen. Milch und 400 ml heisses Wasser zugiessen und bei mittlerer Hitze so lange rühren, bis der Porridge zu kochen beginnt. 15 bis 20 Minuten bei schwacher Hitze unter regelmässigem Rühren köcheln lassen, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Die Apfelstücke zerfallen im Brei, die Flüssigkeit sollte vollständig aufgenommen werden. Zum Servieren in vorgewärmte Schalen geben und mit den übrigen Apfelstücken garnieren. Mit einem Kännchen Milch servieren.

Aus: Gordon Ramsay: «Fit Food», Südwest-Verlag

  • 100 g Sultaninen und Rosinen
  • 75 g Zucker zusätzlich zum Bestreuen
  • 2 TL Gewürzmischung (Zimt, Vanille, Muskatnuss)
  • 8 Scheiben altbackenes Toastbrot ohne Rinde, in Dreiecke geschnitten
  • 100 g geschmolzene Butter
  • 450 ml Rahm
  • 2 Eier

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Auflaufform mit 1,5 Liter Fassungsvermögen einfetten. Sultaninen, Rosinen, Zucker und Gewürze vermischen. Die Brotstücke auf einer Seite mit Butter bestreichen und mit der gebutterten Seite nach unten in die Auflaufform legen. Mit der Hälfte der Rosinenmischung bestreuen, eine weitere Lage Brot und die restliche Rosinenmischung einschichten, mit einer Lage Brot abschliessen. Den Rahm mit den Eiern verrühren und über den Auflauf giessen. Im Ofen 30 bis 40 Minuten goldgelb backen.

Aus: Giovanna Torrico, Amelia Wasiliev: «Clever kochen– null Abfall», AT-Verlag.

  • 250 g Thunfisch aus der Dose (oder gebratenes Fleisch von einem Weissfisch)
  • 3 Sardellen
  • 2 Eigelb von hart gekochten Eiern
  • 1 EL Dijonsenf
  • Saft von 1 Zitrone
  • 1 EL Kapern
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • 2 EL Pinienkerne
  • 2 EL Crème fraîche
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Alle Zutaten (bis auf Öl, Salz und Pfeffer) im Mixer oder mit dem Stabmixer pürieren. Zum Schluss Olivenöl zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit getoastetem Weissbrot servieren.

Aus: Anica Matzka-Dojder: «Mein Istrien-Kochbuch», Brandstätter-Verlag.

  • 500 g Mehl
  • 1½ KL Salz
  • 1 KL Zucker
  • 60 g weiche Butter
  • ? Würfel Hefe (ca. 15 g)
  • 3 dl Milch
  • 1 Ei

Mehl in eine Schüssel geben, Salz und Zucker beifügen, Butter zerkleinern und ebenfalls beigeben. Die Hefe in der Milch auflösen. Das Mehl mit der Flüssigkeit von der Mitte aus anrühren. Teig kneten, bis er glatt und geschmeidig ist. Zugedeckt an der Wärme um das Doppelte aufgehen lassen. Dann den Teig halbieren und zu zwei langen Strängen formen, die in der Mitte etwas dicker sind. Zopf flechten und auf mit Backpapier belegtes Blech geben. Ei verklopfen, Zopf damit zweimal bestreichen, nochmals aufgehen lassen. In der unteren Ofenhälfte auf 200 Grad 35 bis 45 Min. backen.

Aus: «Tiptopf» von Ursula Affolter u. a. Schulverlag plus, 2018.

  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 rote Spitzpaprika
  • 1 rote Chilischote, 800 g Dosentomaten
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL edelsüsses Paprikapulver
  • 1 TL Oregano
  • 1 Prise Kreuzkümmelpulver
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 4 Eier
  • 1 EL frische Korianderblätter
  • 4 Tortillas

Backofen auf 190 Grad vorheizen. Knoblauch und Zwiebel fein hacken, in einer Pfanne mit Olivenöl glasig dünsten. Paprika klein würfeln, kurz mitdünsten. Chilischote halbieren, entkernen, waschen, klein schneiden, mit Tomaten (inkl. Saft) in die Pfanne geben. Lorbeerblatt und Gewürze dazugeben, salzen, pfeffern und bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen. Lorbeerblatt entfernen, Sauce in eine feuerfeste Form geben, vier Mulden eindrücken. Je ein aufgeschlagenes Ei hineingleiten lassen, in der Ofenmitte 12 bis 14 Minuten backen. Mit Koriander bestreuen und mit Tortillas servieren.

Aus: Julia Cawley u. a.: «Hola Sol: Karibik – Palmen, Strand und gutes Essen», Thorbecke-Verlag

Erstellt: 30.03.2019, 20:39 Uhr

«Die Butter in Herzform servieren»

«Brunchgöttin» Regina Maurer über die perfekte Dekoration und die richtige Menge Fleisch.

Caterer Regina Maurer. Foto: Fredi Lienhardt

Wann beginnt der perfekte Brunch, und wie lange dauert er?
Die meisten meiner Kunden starten zwischen halb zehn und halb elf Uhr. Aber es gibt auch Langschläfer, die erst zur Mittagszeit loslegen. Und Familien mit Kindern, die sich schon früher an den Tisch setzen. Die Länge? Das muss jeder selber wissen. Der längste Brunch, den ich je bedient habe, dauerte sechs Stunden. Das waren Leute, die sich lange nicht mehr gesehen und viel zu erzählen hatten.

Ist Brunchen nicht einfach eine elegante Möglichkeit, schon vormittags Alkohol zu trinken?
Natürlich, aber es ist ja auch nicht schlimm, wenn man einem Brunch mit einem Glas Prosecco eine festliche Note verleiht, oder?

Wie wichtig ist Dekoration?
Das Ambiente zählt schon. Einen gelungenen Kontrapunkt zum alltäglichen Frühstück setzt man etwa mit Kerzen, Blumensträussen oder Porzellangeschirr mit Goldrand. Das Tischgedeck soll opulent und romantisch zugleich sein, so im Stil eines Fellini-Films. Auch die Details müssen stimmen. Man kann die Butter in Herzform servieren. Oder Goldstaub auf die Trauben geben.

Braucht es Süsses an einem Brunch?
Der Gaumen soll vielfältig unterhalten werden. Wenn man zum Beispiel einen süssen Orangensenf zum Käse auftischt, dann ist ein typisches Dessert am Ende nicht zwingend.

Bratspeck gehört für viele dazu. Welche deftigen Speisen serviert man aber den Vegetariern?
Sicherlich Käse, wenn Milchprodukte in Ordnung sind. Oder einen Salat aus Ofentomaten und Mozzarella. Oder einen Aufstrich aus Kräuter-Kartoffel-Quark. Den mögen meine Kunden sehr gern. Was immer geht, sind marinierte Oliven und Hummus.

Wie berechnet man die Mengen richtig?
Zu wenig darfs sicher nicht sein – inzwischen mache ich das nach Gefühl. Nur beim Fleisch bin ich genau: Da hat sich pro Person eine Scheibe Bauernschinken bewährt, dazu je zwei Tranchen Bündnerfleisch, Roastbeef und Landrauchschinken. Wenn Kinder dabei sind, lege ich noch dünn geschnittenen Fleischkäse dazu! Und falls doch etwas übrig bleibt, kann man das ja zum Zvieri essen.

Darf man beim Brunch mit einer grossen Gruppe eigentlich die SonntagsZeitung lesen?
Nein! Und wenn der Brunch richtig gut ist, kommt Ihnen das auch nicht in den Sinn! Interview: D. Böniger

Brunches sind ab zwei Personen und ab 62.50 Fr. pro Kopf buchbar, www.brunchgoettin.ch

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