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«Das Thema Tod ruft danach, sich darüber lustig zu machen»

«Gevatter Tod, der den Becher bringt»: Patrick Frey im Bühnenbild von «Exit Retour» im Casinotheater Winterthur. Foto: Michele Limina

Patrick Frey, kann man über den Tod Witze machen?

Kennen Sie einen, der gut ist?

Sehr lustig.

«Mit meinem eigenen Tod befasse ich mich gar nicht»

Haben Sie auch Angst?

Ist Ihre Sterbehilfekomödie eine Provokation?

Aber nicht lustig.

«Aus der Trauer ins Lachen zu geraten. Das wirkt hoffentlich befreiend»

Fürchten Sie nicht, Betroffene in ihren Gefühlen zu verletzen?

Sind Sie Mitglied von Exit oder einer anderen Sterbehilfeorganisation?

Finden Sie gut, was Exit macht?

Die Grossmutter im Stück hat keine unheilbare Krankheit, sondern entscheidet sich für den Altersfreitod, wie er zurzeit innerhalb von Exit diskutiert wird.

Was wäre die Lösung?

Würde das nicht den Druck auf alte Leute erhöhen, freiwillig aus dem Leben zu scheiden?

«Der Tod muss einen Platz in der Gesellschaft bekommen»

Laut einer Studie wollen aber nur 15 Prozent der Senioren sterben.

Können Sie sich vorstellen, Ihren eigenen Abgang zu planen?

In Ihrem Solokabarettprogramm «Dormicum» setzen Sie sich mit dem Altern auseinander. Wie alt wollen Sie werden?

Fühlen Sie sich mit 66 alt?

Wann?

Sie geniessen das ­Rentnerdasein?

Man hört, «Exit Retour» hätte zuerst ein Film werden sollen.

«Auf der andern Seite ist er der Todesengel. Gevatter Tod, der den Becher bringt»

Sie spielen im Stück selber mit, einen Sterbehelfer. Haben Sie für die Recherche mit Sterbehelfern gesprochen?

Kennen Sie auch einen Witz über Sterbehelfer?

Keine Ahnung.