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«Ich schlafe schon lange nicht mehr mit Models»

Ihr Name ist den Schweizerinnen und Schweizern wenig geläufig. Hand aufs Herz: Stört Sie das nicht?

Wo Sie unter anderem eine legendäre Kampagne für das Label Kenzo mit dem Model Iman fotografiert haben und schon jahrelang Modestrecken für Magazine wie «Vogue» oder «Elle» schiessen. Wissen Sie, was man Ihnen in der Branche nachsagt?

Wer ist Hans Feurer wirklich?

Sie bezeichnen sich nicht als Modefotograf? Immerhin haben Sie es doch in der Mode zu Ruhm gebracht.

Mit einem passenden Salär kann man Hans Feurer also hinbiegen?

Welche Angebote sind in Ihren Augen denn unmoralisch?

Ist Mode nicht an sich ­unmoralisch? Haute Couture etwa, Kleider, die sich nur Superreiche leisten können?

Und? Würden Sie Frauen im Hijab fotografieren?

Sie lichten Frauen gern auf der Strasse und in Bewegung ab, das ist zu Ihrem Markenzeichen geworden. Worin liegt der Reiz dieser Art von Inszenierung?

Das macht die Arbeitstage mit Ihnen bestimmt sehr intensiv.

Werden Ihre Bilder später nachbearbeitet?

Welche Frauen fotografieren Sie am liebsten?

Und wie würden Sie erklären, was Sie als Modefotograf tun?

Wozu ist die Mode in Ihren Augen da?

«Da ist etwas Unbändiges in mir. Eine wahnsinnige Liebe zur Natur. Sie bewegt mich tief»

Sie stellen Frauen gern als kämpferische Amazonen dar.

Interessiert Sie Verletzlichkeit denn gar nicht?

Es heisst, Sie hätten sich ­ursprünglich für den Beruf entschieden, weil Sie schöne Frauen kennen lernen wollten.

Wie kam es zu der Reise?

Wie muss man sich dieses Abenteuer in den ­Sechzigerjahren vorstellen, als noch kaum Touristen nach Afrika reisten?

Also traten Sie ein Jahr später die Heimreise an.

Haben Sie damals zum ersten Mal fotografiert?

Woher stammt Ihre ­Risikofreude, die Abenteuerlust? Auch aus Ihrer Kindheit?

Sie hatten Ende Jahr eine Rückenoperation, flogen aber schon kurz darauf nach ­Amerika für drei Aufträge. Rührt diese «Gschaffigkeit» ebenfalls von diesen ersten Jahren her?

Unter diesen Umständen hätte man auch auf die schiefe Bahn geraten können.

Und zu einer Art Hemingway der Mode.

Sie sind jetzt 77 Jahre alt. Gibt es aktuelle Gepflogenheiten, auf die Sie sich nicht mehr einlassen?

Wie ist es eigentlich, wenn man als Modefotograf älter wird?

Das Älterwerden ist in diesem Job also eine Bereicherung?

Werden die Erinnerungen an Ihr reiches Leben immer klarer, oder verblassen sie allmählich?

Worauf sind Sie stolz?