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«Ich bin überhaupt nicht neidisch auf Greta»

Felix Finkbeiner war einst der Kinderstar der Ökobewegung. Im Interview spricht er über die aktuellen Schülerproteste und die neue Galionsfigur.

«Bäume sind die besten CO2-Speicher der Welt»: sagt Felix Finkbeiner.
«Bäume sind die besten CO2-Speicher der Welt»: sagt Felix Finkbeiner.
Sebastian Magnani
Felix Finkbeiner posiert mit dem deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.
Felix Finkbeiner posiert mit dem deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.
Plant for the Planet
2014 bei einer Klimademo.
2014 bei einer Klimademo.
Plant for the Planet
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Mit neun Jahren vertrat er die Idee, dass es der Welt besser ginge, wenn möglichst viele Menschen möglichst viele Bäume pflanzen würden. Mit 13 Jahren stand er 2011 am Rednerpult in der Zentrale der Vereinten Nationen in New York und erklärte den Delegierten aus 192 Ländern, dass sie sich verhielten wie Affen. Er sagte: «Wenn man einen Affen wählen lässt, ob er lieber eine Banane jetzt nimmt oder sechs Bananen später, wird er immer sofort die eine nehmen.» Auch die Menschen, das war seine Botschaft, denken nur ans Jetzt und stehlen den Kindern die Zukunft. Mit 20 erhielt der Deutsche das Bundesverdienstkreuz. Heute lebt der 21-jährige Felix Finkbeiner in der Schweiz und promoviert in Umweltwissenschaften an der ETH Zürich. Sein Thema: Bäume.

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